Lokalsport

Kreative Clips gegen den Corona-Blues

Tanzen Der Kirchheimer „Move Club“ kämpft wie viele andere Vereine auch mit den Auswirkungen der Pandemie. Online-Stunden und ein Wettbewerb sollen die Kinder und Jugendlichen bei der Stange halten. Von Sandra Langguth

Sascha Priklopil in seinem Wohnzimmer, das er zu einem Filmstudio umgebaut hat. Fotos: Markus Brändli
Sascha Priklopil in seinem Wohnzimmer, das er zu einem Filmstudio umgebaut hat. Fotos: Markus Brändli

Hi Leute, alles klar?“ Es ist Freitagabend. Sascha Priklopil steht in seinem Wohnzimmer, das er zu einem kleinen Fernsehstudio umgebaut hat. Vor ihm hängt ein großer Bildschirm an der Wand, auf dem rund 20 junge Tänzerinnen und Tänzer ...

snnptage ufa ide häctesn enSutd mi rten.wa erD meKrehihrci -eopeVrp-inHiH utt as,ell mu die iKsd Crnooa ibe dre gaentS uz enl.ath dSennut onenil uz ge,neb its eebsrs lsa nx.i Ich hees es lsa tt,vAnreelai bear hrem hauc gats sahcSa olikr,lipP und Vteeinsdorrz sed

e Dr sti im ufuaHptbre erhrzlTnae udn äTnerz udn hdcru ied aeiePmnd reeagd zanehu hgemtllge.a so swa alm asperit,s ich ine udn mneimr tsga er lmauZ er schi rxtea erhmere dtnSainbee beugtfuaa tha, mu htcni run vno iemen emtneEaggn uz ien.s So btgi er ndntuSe ni ni Heetn,oanfht in easehnBrnu nud abdl idwree ni iElngei,ns ow re shcon anmiel kaitv raw. mI untMpilttke ttshe brae eins rgieene ee,rVni dne aScash ikrPpolli 1520 a.th

as D zaeTnn eglti edm mi u,tlB tneath inese rlnEet tser ni iimhKrche udn in red Dgroiree inee c.Tsueanhlz chnso imt 14 H--UoitrepiprHchnt tnierenr shic der ibVuzdsv-oe-ee.nCrlMto esbStl reaerlTznh zu erdnew, gal ihn fau der n.Had retVa hat gs,gaet hic olls ters lam saw thcsGeesie enre.ln Und nnew chi adnn rmemi cohn ieme,n rhreezaTln enrewd uz wn,loel dann sit es ltah er dechal.n Aslo itrvboeelas scaSah iklrpoilP inee iAgsubdunl als annfumKa mi eannilhezEld dnu cbosh nnda ncoh eeni mzu eMeenetsrgdalit Bldi udn noT ebmi ngitesein rnhsedsenrFee ni wrudLuggbsi entr.rhehi aehb hic onch eni lintVaorato lsa tdeuareRk

mA dEne nhi inse egW rbea dohc umz nzaneT, dun 0125 uzr sed 121 ereMdgitil rde iVnere nm.ateomn tsi rvo ealml ornCoa .lhucds tsLetze hJar mu eid tieZ nerwa iwr cnoh eniE tregruia zi,lBna ide ctevllieih srago onch cehsehlrtc naseheus dwr,eü enwn die nlTehraezr shci ctnhi so eirh entulnediSnO-n nsi guZe nglee nerü.dw eNenb Shacsa koPrlpiil sndi asd Jiual hinGegr dun eJicass uaGeismra oer.giuaN ide Astepurlpgre der cthA- sib fkrteiitnonu asd niiTnarg tmi gnnuiAlte end eptCmuro etch agnz ut.g eaednr ist ads Z-egnlenuOi eanegdg efhicna ßeiw erd edr zetluzt dne eennilk sicmHnnrfomsgehfu tthae, nteswgsine mi Fnriee imt ernei nMG-ierppiu eawst uaf dei eineB teselln zu .önkenn isB afu setieerW ist ads ladegsirln ihtnc enigashtcs erd ullkntaee Znhlea es cauh hnco eni nlihceeW dnr,eua bsi an ningTari dirwee zu ednnke tsi. eDis ndeift etclgieihn osmgtan ni dre lchcraTls,eeuke htcistwom ni erd eesRlf-uirhhlacoFe sioew ni rde HKla-elW dun stefraig lebaefsnl ni erd HrWhddrn-ielloato-aKel und na der lhcAlsnuleee ttsat. saDs der Vnieer eneki engeien ebzit,st its in itneZe nvo aonroC astf ohnsc eni .eSneg rwi tjezt cuah nhco iMeet zaenlbhe tsü,emns rga hnitc hrem asgt edr Vnoze,eirstd red die enigei Weonhc etsztasuge tha. wo rwi chau lineon was ietbnean, henezi iwr ide arbe ediewr Dsas esdi eretwei cahn hsci ,tzhie htffo er .hintc eegbn alles, admit uernes gMetiedlri eterwi adieb bntteo Sshcaa Pli.riklop

Dance-Contest auf www.mc-kirchheim.de

Der „Move Club“ hat auf seiner Homepage einen Wettbewerb ausgeschrieben. Sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder zwischen acht und 16 Jahren dürfen teilnehmen. In einem 30-Sekunden-Video kann der Einsender zeigen, was er oder sie tänzerisch drauf hat. Es gibt keinerlei Vorgaben. „Es muss nicht Hip-Hop oder Videoclip sein“, sagt der Move-Club-Vorsitzende Sascha Priklopil. Auch die Musik darf frei gewählt werden.

In dem Clip kann solo oder auch zu zweit getanzt werden. Eben so, wie es die Corona-Regeln erlauben. Natürlich können auch Vorbilder aus „TikTok“-Videos nachgetanzt werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen Ideen entwickeln und diese auch umsetzen“, erklärt Sascha Priklopil, der mit dem Wettbewerb auch auf seinen Verein aufmerksam machen möchte. „Außerdem wollen wir einfach wieder mal was mit den Kids machen, auch wenn wir das nicht so können, wie wir das eigentlich gerne tun würden.“

Das Video ,das auch mit dem Handy gefilmt werden kann, sollte bis 25. April auf www.mc-kirchheim.de hochgeladen werden.sl