Lokalsport

„La Bamba“ reicht nicht fürs Finale

Rhythmische Sportgymnastik: TSVÖ schlägt sich in Koblenz wacker

Die RSG-Gymnastinnen des TSV Ötlingen haben beim Deutschland-Cup in Koblenz das Finale knapp verpasst.

Koblenz. Trainerin Lisa Dajeng hatte für den Deutschland-Cup in Koblenz insgeheim mit einer Finalteilnahme geliebäugelt. Dieses Vorhaben blieb der Ötlinger JWK-Gruppe allerdings verwehrt. Zwar verzeichneten die zwölf- bis 15-Jährigen im zweiten Durchgang eine deutliche Steigerung, nachdem der erste Durchgang noch etwas holprig gewesen war und es Fehler bei den Wechseln und der Ausführung gab. Die Würfe bei der zweiten Übung mit fünf Seilen gelangen wesentlich besser, und die Musik „La Bamba“ wurde schwungvoll interpretiert. Dies ergab ein besseres Gesamtbild und unterstrich die Komposition der Übung noch deutlicher. Am Ende stand für Jasmin Banzhaf, Michelle Löffler, Yelda Polat, Asli Balikci, Meltem Saglik und Ronja Kaier ein respektabler 13. Platz.

Ein besonderes Erlebnis war die Teilnahme an den deutschen Nachwuchsmeisterschaften für die Mädchen der SWK-Gruppe, die zum ersten Mal auf großer Bühne starten durften. Die Nervosität war den zehn- bis zwölfjährigen Gymnastinnen Clara Marquardt, Celine Lusiak, Venera Ejoupi, Nicole Stuhlberg und Jasmin Schleich regelrecht anzumerken, und so wurden einige Würfe und Wechsel, die in vorherigen Wettkämpfen geklappt hatten, nicht gefangen, was sich in der Endbewertung niederschlug. Trotzdem präsentierten sie ihre Keulenübung mit viel Freude und Harmonie. Und am Ende stand der 29. Platz und eine neue Erfahrung vor großem Publikum.sst


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