Lokalsport

Lämmle auf Rekordjagd

Dettinger Stürmer will seinen eigenen Kreisliga-A-Tore-Rekord knacken

Acht Begegnungen um die „Goldene Ananas“ gibt‘s zum Abschluss in der Kreisliga A 2. Dettingens Tim Lämmle kann seinen Tore-Rekord verbessern.

Drei Treffer fehlen zur neuen Bestmarke: Tim Lämmle. Foto: Silviani
Drei Treffer fehlen zur neuen Bestmarke: Tim Lämmle. Foto: Silviani

Dettingen. Bisher ist es erst zwei Spielern in der Kreisliga A gelungen, die 40-Tore-Marke zu knacken. In der Saison 2006/07 war es Daniel Birkmaier vom VfB Neuffen mit 41 Treffern. Dem Dettinger Tim Lämmle gelang dieses Kunststück bereits zweimal: In der Saison 2012/13 erzielte der Toptorjäger 40 Tore, und in der Saison 2013/14 stellte er mit 43 Treffen einen neuen Tore-Rekord auf.

Im anstehenden Heimspiel gegen den TSV Jesingen besteht für den 26-Jährigen nun die Chance, seine eigene Bestmarke zu verbessern. Bisher hat der ehemalige Landesligaspieler 41 Treffer erzielt. Die Torjägerkrone ist dem SFD-Stürmer aber auch ohne neue Bestmarke nicht mehr zu nehmen. Die beiden schärfsten Verfolger, der Neidlinger Spielertrainer Patrick Kölle (30 Tore) und der Jesinger Christian Dangel (29 Tore), der vergangene Saison mit 30 Treffern Torschützenkönig wurde, sind über zehn Tore im Rückstand.

Der Dettinger Trainer Heiko Blum­auer nimmt das Duell gegen den TSV Jesingen ohnehin ernst, dient es doch als willkommene Generalprobe für das Relegationsmatch am übernächsten Sonntag – die SFD haben bekanntlich in der ersten Runde ein Freilos, treffen im zweiten Match auf den Sieger des Duells der Vizemeister der Staffeln 1 und 3. „Es ist wichtig, dass meine Mannschaft im Rhythmus bleibt, und zum Glück spielen wir gegen einen guten Gegner.“

Für Jesingens Trainer Klaus Müller war es insgesamt gesehen eine enttäuschende Saison. Vor allem über die schwache Vorrunde ärgert sich der TSVJ-Coach. „Es gab Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft, dazu waren einige Spieler zu undiszipliniert, und immer wieder waren Stammkräfte verletzt“, nennt Müller Gründe für die schwache Vorrunde. Im letzten Spiel bei den SF Dettingen erwartet der TSVJ-Coach nicht mehr viel: „Die Luft ist raus.“

Ebenfalls das Saisonziel nicht erreicht hat der TV Unterlenningen. Einen Platz im vorderen Mittelfeld wollten die Jungs von Spielertrainer Ingo Schäfer erreichen. Jetzt müssen die Unterlenninger in die Abstiegsrelegation. „Das haben wir uns alle ganz anders vorgestellt“, sagt der TVU-Coach. Nun sind die Unterlenninger Verantwortlichen auf der Suche nach einem möglichen Testspielgegner, um die Zeit bis zum Relegations-Showdown am 18. Juni gut zu überbrücken. Die Suche gestaltet sich schwierig, denn fast alle Vereine wollen in die Sommerpause. „Bisher haben wir schon drei Absagen bekommen“, klagt Schäfer. Sollte kein Gegner gefunden werden, will der TVU-Spielertrainer dreimal die Woche trainieren lassen. Für das letzte Punktspiel gegen den TSV Raidwangen will Schäfer den Spielern eine Chance geben, die bisher nicht oft zum Einsatz kamen. „Das Ergebnis ist mir völlig egal“, sagt Schäfer.

Der TSV Holzmaden bestreitet gegen Germania Schlaitdorf sein vorerst letztes Kreisliga-A-Spiel und muss danach den bitteren Weg in die Kreisliga B antreten. Genauso wie die TG Kirchheim, die gegen den TSV Grötzingen noch einmal versucht, den zweiten Saisonsieg zu feiern.

Spitzenreiter VfL Kirchheim verabschiedet sich beim TV Bempflingen aus der Liga Richtung Bezirksliga. Weil von dort keine Mannschaft in die A-Staffel 2 absteigt, beendet der SV Nabern die Saison auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Nun will sich der SVN mit einem Heimsieg gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Frickenhausen II von seinen Fans verabschieden.

Nach nur einem Zähler aus den letzten vier Spielen will der TV Neidlingen die Negativserie gegen den TSV Altdorf beenden.me

Anzeige