Lokalsport

Läufer und Regen strömen

AKB-Sponsorenlauf trotz Unwetter ein Erfolg

Ganz schön anstrengend, mit einem Schirm in der Hand zu klatschen – das Fazit einer Zuschauerin nach der vierten Auflage des vom AKB initiierten Sponsorenlaufs sprach Bände. Applaus hatten nämlich alle verdient, die am Mittwoch eine Stunde lang bei strömendem Regen für die gute Sache durch Kirchheims gute Stube joggten, trabten, walkten, gingen oder rannten. „Wenn es richtig gewittert hätte, hätten wir kurzfristig abgesagt“, war nicht zuletzt AKB-Orga-Chef Hans Brückner hinterher froh, dass es nur bei der Dauerdusche blieb.

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Aller Wetterunbill zum Trotz waren rund 750  Unerschrockene pünktlich um 18.30 Uhr am Marktbrunnen, um die Beine in die Hand zu nehmen. Bevor‘s losging, stimmte Streckensprecher Thomas Mailänder die Teilnehmerschar nicht nur zu den Schunkelklängen des „Schneewalzers“ auf die Rundenhatz ein, sondern auch das Geburtstagsständchen für den diesjährigen Veranstaltungspartner des AKB: das Brückenhaus feiert bekanntlich 40-jähriges Bestehen, bekam aus Hunderten Kehlen „Viel Glück und viel Segen“ gesungen.

Das schönste Geschenk sollte jedoch noch folgen. Obwohl witterungsbedingt deutlich weniger Teilnehmer als im Vorjahr unterwegs waren, bilanzierten die Organisatoren hinterher nahezu die gleiche Rundenzahl: 2015 hatten 936 Runner 10 975 Umläufe geschafft, vorgestern kamen 750 auf 10 886 Runden – der entsprechende Betrag fließt nun hälftig an den AKB und das Brückenhaus, dessen Vorstand das Event in den höchsten Tönen lobte. „Das wird zur Institution in Kirchheim“, freute sich Willi Kamphausen, der sich mit Thomas Mailänder den Streckensprecher-Job am Mikro teilte.

Die Motivation der einzelnen Läufer war dabei nicht so breit gefächert wie das Teilnehmerfeld: Vom Kindergartenkind bis zum Rentner, vom Feuerwehrmann bis zum Finanzamtsmitarbeiter, vom Triathleten bis zum Hobbyläufer wollte jede(r) so viele Runden wie möglich für die gute Sache absolvieren. Die meisten gingen übrigens auf das Konto des Kirchheimer Lauftreffs, dessen 39 Mitglieder auf 473 Umläufe kamen, gefolgt von der VfL-Leichtathletikabteilung (382) und der Firma Hack (344). Die größte Teilnehmergruppe stellte nach Auswertung aller Daten einer der größten Sponsoren: Die Firma Dialog aus Nabern war mit 42 Mitarbeitern am Start.

Text: Peter Eidemüller/Fotos: Carsten Riedl