Lokalsport

Lange Nacht für VfL-Zweite

Tischtennis: Zweiter Kirchheimer Sieg im dritten Spiel – SVN auf Kurs

Erst Auswärtssieg, dann lange Nacht: Tischtennislandesligist VfL Kirchheim II wusste den 9:5-Erfolg bei den befreundeten Neckartenzlingern gebührend zu feiern. Auf Aufstiegskurs steuert derweil der SV Nabern in der Bezirksliga.

Kirchheim. Der VfL Kirchheim II war zu Gast bei Freunden und gewann mit 9:5. Zwischen der Kirchheimer Reserve und den TTF Neckartenzlingen herrscht friedliche Kumpanei, doch trotz der Harmonie hatten es die Spiele in der „Roten Hölle“ in sich. Mit einer 2:1-Führung ging der VfL II standesgemäß in Führung. Das Doppel drei, Axel Schorradt und Thassilo Knapp, hatte mit Philipp Wurster und Manuel Buschbach kein Pardon. Dann setzte jedoch Markus Holzer, der in der Vorwoche gegen Vasil Ivanov (VfB Oberesslingen/Zell) gewann seine Siegesserie gegen Michael Hohl fort. Auch Jan Eder unterlag Dennis Neumaier. Auch im zweiten Durchgang war gegen das vordere Paarkreuz für Hohl und Eder nichts drin. Alle anderen Einzel sicherten sich die Teckstädter. Vor allem Manfred Scholdt und Axel Schorradt beeindruckten. Die Neckartenzlinger sorgten anschließend für gute Atmosphäre, weswegen „einige Spieler recht spät ins Bett kamen“, so TTF-Sprecher Andreas Kernchen. Der VfL steht nun mit 4:2 Punkten auf Rang vier.

Bezirksligist SV Nabern marschiert weiter in Richtung Landesliga. Außenseiter TTF Neuhausen II konnten beim 9:3-Sieg wenig dagegenhalten. Dabei startete Nabern mit einem 1:2-Rückstand nach den Doppeln, weil Andreas Stiffel und Uwe Mermi gegen das Abwehrduo Rico Zeller und Roland Preißer im fünften Satz unterlagen. Doch dann setzte sich die Einzelstärke des SVN durch. Lediglich Ersatzmann Kevin Ludwig ließ gegen Tobias Heß ein Pünktchen liegen. Nabern stößt mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel und zwei Spielen Rückstand auf den Tabellenführer auf Rang drei vor. Der kommende Gegner ist Aufsteiger TTC Aichtal, der völlig überraschend die TG Donzdorf III mit 9:6 schlug. Doch in der kommenden Partie fällt Aichtals Punktegarant Steffen Maier definitiv aus, was die Chancen auf einen deutlichen Sieg noch wahrscheinlicher werden lässt.

In der Bezirksklasse bleibt der SV Nabern II weiter an Tabellenführer TTC Notzingen-Wellingen dran. Notzingen patzte mit einem 8:8-Unentschieden bei den TTF Neckartenzlingen II, während die Naberner den 9:5-Sieg gegen den TSV Jesingen mühsam erkämpften. Dabei überraschten Kevin Ludwig mit dem Sieg gegen Topspieler Oliver Jungbauer und der Jugendersatzspieler Lucca Hiller mit zwei Einzelsiegen. Jesingen blieb zwar immer im Spiel und ließ in acht Fünfsatzspielen spüren, dass es verdammt eng zuging. „Das war ein spannendes Lokalderby, das mit dem Jungtalent Lucca Hiller den Matchwinner auf seiner Seite hatte“, so Bernhold Guth vom SVN.

Der TV Bissingen unterlag den SF Wernau mit 4:9 und befindet sich mit den erneuten Niederlagen von Gerhard Pollak gegen Michael Schuster und Daniel Bertele im freien Fall Richtung Kreisliga. Mit 0:8-Punkten ist die Saison noch längst nicht gelaufen, doch warten richtige Mammutaufgaben auf den TVB. Das nächste Spiel geht gegen den TSV Sielmingen, der den TV Unterboihingen mit 9:6 niederrang.

Nachdem in der Kreisliga in der Vorwoche der SV Nabern III gegen den TTC Esslingen eine klare Niederlage hinnehmen musste, verkaufte sich die Truppe von Udo Treyz gegen Tabellenführer TV Nellingen bei der 7:9-Niederlage ganz gut.

Der VfL Kirchheim musste beim 8:8-Unentschieden bei dem TV Hochdorf II auf Simon Steinhübl (Schulterzerrung) und auf Carsten Hees (Erkältung) verzichten. „Angetreten mit zwei Ersatzspielern können wir zufrieden sein“, resümierte VfL-Akteur Christian Caki.

In der Kreisklasse A konnt der TSV Weilheim den bis dato ungeschlagenen TSV Frickenhausen II mit 9:7 niederringen. Zwar gingen vorn und in der Mitte Punkte weg, doch „war hinten für uns nichts zu gewinnen“, so TSV-Routinier Kuno Eisenhauer.

Bei seinem ersten Saisoneinsatz beim 9:2-Sieg gegen die TB Neuffen verletzte sich Ronald Titze vom VfL Kirchheim IV. „Dennoch gewann er seine beiden Einzel“, lobte Johann Schatschneider.

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