Lokalsport

Lasse Pörtner als Schrecken der Belgier

Tennis Beim Internationalen Turnier in der Pfalz stürmt der 14-jährige Kirchheimer zweimal in die Vorschlussrunde.

Höhr-Grenzhausen. Zweimal ins Halbfinale, im Einzel und im Doppel - das war die stattliche Ausbeute von Kirchheims Tennishoffnung Lasse Pörtner beim International Playsight Cup in der Halle von Höhr-Grenzhausen in Rheinland-Pfalz. Das erste und letzte von 15 Nachwuchsturnieren in Europa in diesem Jahr war geprägt von einem umfangreichen Hygienekonzept. Bei den Spielern wurde täglich die Körpertemperatur gemessen. Es gab keine Zuschauer. Dafür wurde das Turnier im „Tennis Channel International“ live übertragen.

In den ersten drei Runden des 32er-Hauptfelds entpuppte sich Pörtner, als Nummer drei gesetzt, dreimal als Belgier-Schreck. Zum Auftakt fegte er Tibor Meermans 6:4, 6:0 vom Platz. Niels Ratiu nötigte ihm beim 4:6, 6:4 einen dritten Satz ab, in dem sich der 14-Jährige vom TC Kirchheim klar mit 6:1 behauptete. Auch der an sechs gesetzte Emilien Demanet aus dem westlichen Nachbarland hatte beim 6:4, 6:2 keine Chance.

Erst im Halbfinale fand Pörtner seinen Meister. Gegen den zwei Jahre älteren dreimaligen Westfalenmeister Konstantin Bennemann von Hansa Dortmund musste er sich im ersten Satz im Tiebreak 6:7 geschlagen geben. Das 3:6 im zweiten Durchgang bedeutete die Endstation.

Im Doppel an der Seite von Flynn Tjark Baumert waren die Engländer Matthew Goodfellow/Alex Michael keine ernsthaften Gegner - 6:0, 6:1. Bennemann und sein Partner Dennis Andre Dutine vom Lüdenscheider TV schon. Nach 2:6 und 6:3 ging es in den Tiebreak, in dem die Kirchheimer-Bad Emser Paarung mit 3:10 den Kürzeren zog. ks

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