Lokalsport

Lebenszeichen im Kampf um Klassenerhalt

Gmünd. Der VfL Kirchheim hat sich im Abstiegskampf in der Tischtennis-Landesliga der Frauen eindrucksvoll zurückgemeldet und holt gegen den Tabellenzweiten SG Bettringen ein nicht für möglich gehaltenes 7:7-Unentschieden.

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Mit großem kämpferischem Einsatz rang das Teckquartett dem Favoriten aus dem Schwäbisch Gmünder Stadtteil einen Punkt ab. Ein altbekanntes Problem verhinderte jedoch eine noch größere Überraschung. „Wenn wir nicht immer 0:2 in den Doppeln spielen würden, wäre vielleicht auch ein Sieg drin gewesen“, ärgerte sich Kirchheims Teamsprecher René Zimmermann über die anhaltende Doppelschwäche seiner Mannschaft. In den Einzeln präsentierte sich der VfL dafür umso stärker und sicherte sich mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung den verdienten Zähler. Alle vier Spielerinnen konnten im Einzel mindestens einmal punkten. Die herausragende VfL-Akteurin war jedoch einmal mehr Spitzenspielerin Carina Frasch, die alle ihre drei Einzelspiele gewann.

Mit diesem Punktgewinn hat sich Kirchheim erst einmal um einen Punkt von den Abstiegsrängen abgesetzt. Die beiden Mitabstiegskandidaten TSV Musberg und SV Remshalden spielen jedoch noch gegeneinander, und Musberg kann dabei im Falle eines Sieges noch am VfL vorbeiziehen. Umso wichtiger ist für Kirchheim deswegen das letzte Saisonspiel: „Gegen Stuttgart müssen wir auch noch mal Gas geben. Sonst war‘s das“, schaut Zimmermann dem Entscheidungsspiel gegen den DJK Sportbund Stuttgart III kritisch entgegen, das am Samstag, 2. April, um 18.15 Uhr in der LUG-Sporthalle stattfindet.mo