Lokalsport

Leistung klasse

VfL-Turnerinnen trumpfen beim LK-Pokal in Sindelfingen auf

Doppelsieg für die beiden VfL-Turnerinnen Lory Fröchtling und Lea Voith sowie Silber für Maike Brey: Der erste Leistungsklassen-Pokal des Schwäbischen Turnerbundes entpuppte sich als großer Erfolg für den VfL Kirchheim.

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Sindelfingen. Leistungsklasse 1, 2 oder 3 – für die Turnerinnen des VfL war klar, dass sie in der höchsten Klasse antreten würden. Die höchste Punktzahl mit 53,15 Punkten der in vier Altersklassen unterteilten Leistungsklasse 1 erturnte Lory Fröchtling (Foto: Georg Hrivatakis) bei den 16- und 17-Jährigen. Sie kam am Sprung, Barren und Balken auf Wertungen zwischen 13,40 und 13,65 Punkten. Hinzu kamen 12,75 Punkte für die Bodenübung. Ihre zweitplatzierte Vereinskollegin Lea Voith hatte ihre besten Ergebnisse am Sprung, Barren und Boden mit ebenfalls drei 13er-Wertungen. Zwei Übungsunterbrechungen am Schwebebalken (12,30) kosteten sie den Pokalgewinn. Dennoch verbuchte sie mit 51,60 Punkten das zweithöchste Ergebnis der Leistungsklasse 1 in Sindelfingen.

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Lara Rüping (AK 18-29) hatte sich mehr vorgenommen. Ohne ihren Tsukahara-Sprung zeigen zu können, kam sie auf Platz acht mit 43,70 Punkten. Hier gewann Jessica Kern (50,60) aus Balingen.

In der AK12/13 war dann mit Maike Brey wieder eine Kirchheimerin am Start. Die junge Oberligaturnerin sollte in Sindelfingen ihre Vierkampf-qualitäten unter Beweis stellen. Das verlief jedoch nicht nach Plan. Fast vier Punkte Vorsprung konnte Melanie Burdukov (49,10) aus Hülben herausturnen und so Maike Brey auf den zweiten Platz verweisen.

Bei den zeitgleich ausgetragenen württembergischen Seniorenmeisterschaften wurde VfL-Starterin Evi Fröchtling nach dem Titel im Vorjahr Dritte.mp

So stark wie Pippi Langstrumpf

Früh übt sich, wer so stark wie Pippi Langstrumpf werden will. Unter diesem Motto stand der Pokalwettkampf des Saarländischen Turnerbundes, an dem sich elf Mädchen der Kirchheimer Turn-Talentschule mit Starterinnen aus Baden, dem Saarland und aus Luxemburg maßen. Von den 80 Nachwuchsturnerinnen, die in St. Ingbert antraten, waren 19  im Alter von fünf Jahren dabei. Die höchste Auszeichnung („So stark wie Pippi Langstrumpf“) erhielten nur drei Mädchen: Die beiden Kirchheimerinnen Luisa Holzschuh und Henrietta Schäfer und die Lilli Krämer (Pflugscheid). Für die höchste Punktzahl erhielt Luisa ihren ersten Pokal. Bei den Sechsjährigen kamen die VfL-Mädels Katharina Hermann, Nele Gneiting, Samara Selck in die Top Ten. Rosa Eisen und Marie Schulz landeten im Mittelfeld der 40 Wettkämpferinnen. In die höchste der vier Kategorien schaffte es auch die siebenjährige Laura Brändle, die nur vier Heidelberger Mädchen den Vorrang lassen musste. VfL-Duo vorne. Bereits mehr Wettkampferfahrung bringen die Achtjährigen mit. Sophie Stiffel und Lara Petruz turnten sich mit der zweit- und dritthöchsten Punktzahl an die Spitze. Die dritte Kirchheimerin, Merle Halbisch konnte ebenfalls das gelbe T-Shirt der ersten Kategorie überziehen.mp