Lokalsport

Letzte Chance Brackenheim

Tischtennis Landesligist VfL Kirchheim III kämpft am 4. Mai in der Relegation um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt. Nabern feiert den Aufstieg in die Bezirksliga. Von Max Blon

Endspurt an den Platten: In den unteren Tischtennis-Ligen fielen am vergangenen Wochenende die letzten Würfel im Titelrennen. Di
Endspurt an den Platten: In den unteren Tischtennis-Ligen fielen am vergangenen Wochenende die letzten Würfel im Titelrennen. Die endgültigen Antworten im Auf- und Abstiegskampf liefert die Relegation im Mai. Foto: Markus Brändli

Es war eine Niederlage, die zu verschmerzen ist: Der VfL Kirchheim III hat sein letztes Saisonspiel in der Tischtennis-Landesliga gegen den DJK Sportbund Stuttgart III mit 6:9 verloren. Nach einem guten Start mit zwei gewonnenen Doppeln konnte anschließend nur noch Axel Schorradt bei den Kirchheimern überzeugen, der beide Einzel gewann. Da die Teilnahme an der Relegation schon vorher feststand, war die Niederlage letztlich bedeutungslos. Jetzt heißt es, gegen Oeffingen und Donzdorf am 4. Mai in Brackenheim die Chance auf den Klassenerhalt am Schopf zu packen.

Landesklasse

Der TTC Notzingen-Wellingen muss den Gang in die Bezirksliga antreten. Der TTC verlor sein letztes Saisonspiel gegen Vizemeister TG Donzdorf III mit 0:9. Nur Dennis Knapp kam einem Punktgewinn nahe, verlor aber im Entscheidungssatz. Insgesamt mussten die Notzinger in der Rückrunde zu oft auf Ersatz zurückgreifen. Vor allem Spitzenspieler Nick Grimm fehlte an allen Ecken und Enden. So konnten am Ende nur noch zwei Zähler geholt werden - zu wenig, um die Klasse zu halten.

Abgestiegen ist auch der TSV Wendlingen II, punktlos als Tabellenletzter. Im letzten Spiel verloren die Lauterstädter mit 5:9 gegen den TV Hochdorf. „Im letzten Spiel ging es eh nur noch um die goldene Ananas“, nahm es TVH-Sprecher Wolfgang Pirmann gelassen. Mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis belegt Hochdorf am Ende den sechsten Tabellenplatz. „Damit haben wir erreicht, was wir wollten“, sagt Pirmann.

Bezirksliga

Die SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang hat das Absteigerderby gegen den SV Nabern III mit 9:5 für sich entschieden. Oliver Komraus und Tim Kiesinger spielten dabei gewohnt stark auf und holten zusammen vier Punkte für den SVN. Marcel Autenrieth holte den fünften, Ersatzspieler Jürgen Feger verlor zweimal im Entscheidungssatz. Thomas Schorradt und das hintere Paarkreuz der Gäste sammelten die Punkte für die SGEH und sicherten ihrer Mannschaft den verdienten Auswärtssieg. Beide Teams waren als Aufsteiger in die Saison gestartet und müssen nun nach einem Jahr wieder in die Bezirksklasse zurück.

Bezirksklasse

In der Gruppe eins hatten die SF Wernau noch eine minimale Chance auf den Titel. Dazu mussten die Wernauer aber auf einen Patzer des Spitzenreiters SV Nabern IV hoffen. Die Wernauer erfüllten ihre Pflichtaufgabe gegen Absteiger TSV Oberboihingen mit 9:3 souverän. Die Hilfe des TSV Scharnhausen blieb aber aus. Der TSV verlor mit 2:9 gegen den neuen Meister SV Nabern IV. „Nabern spielte seine Klasse aus und gewann auch in dieser Höhe verdient“, zog Teamsprecher Andreas Strauss ein Fazit. Wernau bleibt nach einer starken Saison somit nur der Umweg über die Relegation.

Auf den dritten Platz hat sich der TV Hochdorf II vorgearbeitet. Mit 9:6 gewann der TVH beim Absteiger TSV Frickenhausen II. „Immer wenn es knapp wurde, konnten wir mit einem Sieg den Gegner wieder auf Abstand halten. Natürlich kam uns auch der Umstand entgegen, dass Frickenhausen nur mit fünf Spielern antrat“, stellte TVH-Sprecher Pirmann fest. „Das Saisonfazit fällt mit dem dritten Tabellenplatz alles in allem gut aus.“

In der Gruppe zwei blieb der TTC Notzingen-Wellingen III ohne ein Erfolgserlebnis. Auch in den Spielen zum Saisonabschluss setzte es Niederlagen. Gegen den TV Reichenbach verlor der TTC mit 2:9, gegen den TB Neuffen nach der besten Saisonleistung äußerst knapp mit 7:9. Dabei überzeugte vor allem Simon Schrägle mit zwei Siegen am hinteren Paarkreuz.

Auch der VfL Kirchheim V hat sein bedeutungsloses letztes Spiel gegen den SV Hardt mit 7:9 verloren. Dabei war zu spüren, dass sich Hardt noch Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt machen durfte und so eine Topleistung abrief. Bei Kirchheim fehlte Ronald Titze, dafür gewann Klaus Bretz seine beiden Einzel am mittleren Paarkreuz. Kai Thalheim agierte gewohnt souverän. Am Ende reichte es für beide Mannschaften nicht: Kirchheim nicht zum möglichen Punktgewinn, Hardt wegen des schlechteren Spielverhältnisses nicht zum Klassenerhalt. Der SVH muss nun am 4. Mai in Weilheim nachsitzen.

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