Lokalsport

Licht und Schatten zum Saisonstart

Tischtennis Der VfL Kirchheim beendet den Doppelspieltag zum Oberligaauftakt mit einer knappen Auswärtsniederlage und einem ebenso knappen Heimsieg.

Sinnbild des VfL-Auftaktwochenendes: Simon Geßner musste gegen Heilbronn eine Niederlage einstecken, holte aber auch einen Sieg.
Sinnbild des VfL-Auftaktwochenendes: Simon Geßner musste gegen Heilbronn eine Niederlage einstecken, holte aber auch einen Sieg. Foto: Markus Brändli

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Tischtennis-Oberligist VfL Kirchheim auf den Saisonauftakt: Einer 5:7-Niederlage beim TTC Tuttlingen folgte ein 7:5-Heimsieg über die TSG 1845 Heilbronn - da beide Gegner im Vorfeld wegen ihres TTR-Werts als schlagbar ausgemacht worden waren, kam die Pleite gegen Tuttlingen einem Dämpfer gleich.

In der Tuttlinger Halle hatten die Teckstädter neben ihren Kontrahenten noch mit ungewohnten Ballabsprüngen zu kämpfen. Auch die Regeländerungen aufgrund des Covid19-Virus, nach denen in Bundesspielklassen keine Doppel erlaubt sind, schien den doppelstarken Kirchheimern nicht entgegenzukommen. Außerdem ließen die Tuttlinger aus Sicherheitsgründen keine Zuschauer in die relativ kleine Halle, sodass es ungewohnt ruhig zuging.

Aufgrund der Regeländerung startete die Partie nach der Begrüßung direkt mit dem ersten Einzeldurchgang. Hier gelang es lediglich Patrick Strauch, einen Zähler für die Kirchheimer einzufahren, sodass es nach der Halbzeit bereits 1:5 aus Sicht des VfL stand. Im zweiten Durchgang gelang es den Kirchheimern, sich besser an die Bedingungen in der Halle anzupassen: Manuel Mangold, Simon Geßner, Matthias Gantert und ­Dominik Goll konnten jeweils einen Punkt beisteuern, sodass die Partie doch noch knapper wurde als zunächst erwartet. Trotzdem musste der VfL eine knappe 5:7-Niederlage gegen den Aufsteiger akzeptieren.

Goll als Matchwinner

Tags drauf ging das Team um Kapitän Gantert mit neuer Motivation in das Heimspiel gegen die TSG Heilbronn. In der LUG-Sporthalle sollten sie ihre Sache besser machen - auch dank der trotz Corona anwesenden Fans. Jeder Spieler steuerte einen Punkt bei, ­Dominik Goll spielte sich mit zwei Einzelsiegen zum Matchwinner und schaffte es so, das Ruder in Richtung des VfL zu reißen - der Ausschlag für den letztlich knappen 7:5-Erfolg der Kirchheimer. mg

Spielstenogramm

TTC Tuttlingen - VfL Kirchheim 7:5

Detlef Stickel - Simon Geßner 19:21, 11:9, 11:9, 12:14, 11:7 (3:2); Volker Schneider - Manuel Mangold 10:12, 11:7, 11:3, 11:8 (3:1); Jan Eike Wegner - Klaus Hummel 11:9, 11:13, 8:11, 11:9, 11:9 (3:2); Niki Schärer - Matthias Gantert 11:8, 11:3, 11:8 (3:0); Marian Pudimat - Patrick Strauch 8:11, 4:11, 5:11 (0:3); Thomas Fader - Dominik Goll 6:11, 11:9, 11:5, 13:11 (3:1); Detlef Stickel - Manuel Mangold 10:12, 11:6, 3:11, 9:11 (1:3); Volker Schneider - Simon Geßner 7:11, 11:5, 12:10, 5:11, 7:11 (2:3); Jan Eike Wegner - Matthias Gantert 10:12, 6:11, 6:11 (0:3); Niki Schärer - Klaus Hummel 11:4, 8:11, 11:3, 11:5 (3:1); Marian Pudimat - Dominik Goll 11:5, 11:7, 9:11, 4:11, 8:11 (2:3); Thomas Fader - Patrick Strauch 11:9, 11:9, 4:11, 14:12 (3:1)

VfL Kirchheim - TSG 1845 Heilbronn 7:5

Manuel Mangold - Adiran Rybinski 11:8, 11:5, 7:11, 11:7 (3:1); Simon Geßner - Jakub Boruvka 9:11, 4:11, 5:11 (0:3); Matthias Gantert - Marcel Seimen 11:9, 11:7, 11:7 (3:0); Klaus Hummel - Dominik Rau 5:11, 6:11, 11:9, 4:11 (1:3); Dominik Goll - Andreas Bieg 11:9, 11:5, 11:4 (3:0); Patrick Strauch - Fabian Altreith 11:13, 4:11, 7:11 (0:3); Manuel Mangold - Jakub Boruvka 7:11, 14:12, 12:14, 3:11 (1:3); Simon Geßner - Adiran Rybinski 11:6, 10:12, 11:5, 13:11 (3:1); Matthias Gantert - Dominik Rau 7:11, 11:4, 8:11. 11:7, 8:11 (2:3); Klaus Hummel - Marcel Seimen 11:6, 11:4, 9:11, 12:10 (3:1); Dominik Goll - Fabian Altreith 11:7, 4:11, 11:3, 11:8 (3:1); Patrick Strauch - Andreas Bieg 11:9, 11:9, 11:7 (3:1)

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