Lokalsport

Luca Schwarzbauer fährt auf einen Podestplatz

Mountainbike Im U23-Rennen in Haiming setzt der Reuderner Schwarzbauer mit Platz zwei ein Ausrufezeichen.

In den technischen Passagen noch mit Schwierigkeiten, ansonsten aber topfit: Luca Schwarzbauer.Foto: Armin M. Küstenbrück
In den technischen Passagen noch mit Schwierigkeiten, ansonsten aber topfit: Luca Schwarzbauer.Foto: Armin M. Küstenbrück

Haiming. Im österreichischen Haiming hat Christian Pfäffle vom MTB Teck in einem HC-dotierten Rennen Platz 13 belegt, zwei Positionen vor dem lädierten Manuel Fumic. Einen überraschenden zweiten Platz gab es für Luca Schwarzbauer im U23-Rennen.

Luca Schwarzbauer erlebte in Haiming eine kleine Wiederauferstehung. Er erwischte einen guten Start, diktierte am ersten Anstieg das Tempo und riss gemeinsam mit seinem Lexware-Teamgenossen Max Brandl gleich eine Lücke. „Ich dachte, entweder hast du jetzt überzogen oder du bist einfach gut drauf“, so Schwarzbauer. Er hatte nicht überzogen, konnte sogar seinen Vorsprung auf den zu diesem Zeitpunkt drittplatzierten Franzosen Neilo Perrin Ganier kontinuierlich ausbauen. Der Reuderner war nach dem Rennen sichtlich zufrieden. „Ich bin einfach nur happy, wir haben ja ein paar ganz gute Leute hinter uns gelassen“, erklärte Schwarzbauer, der mit 1,34 Minuten Rückstand auf Brandl (1.19,17) und 35 Sekunden vor dem Franzosen Clement Berthet das Ziel erreichte. Auch der Weilheimer Pirmin Sigel, der in Haiming sein erstes internationales U23-Rennen bestritt, setzte ein Ausrufezeichen. Vom vorletzten Platz gestartet, konnte er trotz eines Sturzes kurz vor Schluss bis auf Position 17 vorfahren.

Pfäffle landet vor Fumic

Für Manuel Fumic war das HC-dotierte Rennen in Haiming wie erwartet kein Zuckerschlecken. Mit dem Handicap der Schiene am rechten Ringfinger tat er sich auf einem Kurs mit vielen technischen Passagen und steilen Rampen schwer. „Ich bin das nicht gewohnt, dass ich in der Technik Zeit verliere, aber es ging nicht anders“, so Fumic. Am Ende war es ein 15. Platz, 7,04 Minuten hinter seinem siegreichen Cannondale-Teamkollegen Maxime Marotte aus Frankreich (1.31,57). Allerdings spielte wohl auch eine Rolle, dass er vergangene Woche harte Trainingseinheiten absolviert hatte, um den Rückstand aufzuholen.

Eine Minute schneller als Fumic war Christian Pfäffle und mit Platz 13 in seinem ersten Wettkampf dieses Jahr sehr zufrieden. Dem Neuffener fehlte zwar noch Dynamik, doch in puncto Grundtempo passte es. Nach etwas Pech beim Start musste Pfäffle zunächst viel Energie investieren, um Anschluss an die Top-Ten-Region zu finden. Zudem hatte Pfäffle auch mit seinem Handicap des Trainingsrückstands zu kämpfen. Mit Zwischen-Sprints mal kurz eine Lücke zufahren - für Pfäffle noch unmöglich. „Aber insgesamt geht es in die richtige Richtung“, meinte Pfäffle.Erhard Goller

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