Lokalsport

Maurer stapelt nicht tief

Tischtennis Die Frauen des SV Nabern geben sich nach der Rückkehr in die Landesliga in Sachen Saisonziel betont angriffslustig. Von Michael Oehler

Gekommen, um zu bleiben: Svenja Maurer und die SVN-Frauen wollen sich in der Landesliga etablieren. Foto: Markus Brändli
Gekommen, um zu bleiben: Svenja Maurer und die SVN-Frauen wollen sich in der Landesliga etablieren. Foto: Markus Brändli

We are back - Wir sind zurück“, freut sich Svenja Maurer, die Mannschafsführerin des SV Nabern auf die neue Saison in der Tischtennis-Landesliga der Frauen. Lange genug hat es gedauert. Vier Jahre hatte der SVN nach dem Abstieg 2013 versucht, wieder in die Landesliga aufzusteigen. Ein ums andere Mal war man jedoch knapp gescheitert.

Vergangene Saison dann endlich die lange ersehnte Meisterschaft. Bis zum Schluss lieferten sich Nabern und der TTC Frickenhausen III ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit dem besseren Ende für den SVN. Am letzten Spieltag zog Nabern mit einem Sieg über die TG Donzdorf am punktgleichen und dann auch spielverhältnisgleichen TTC dank des direkten Vergleichs noch vorbei und sicherte sich Meisterschaft und Aufstieg.

In der Landesliga will sich der SVN nun möglichst langfristig etab­lieren. Einen Mittelfeldplatz strebt Teamkapitänin Maurer gleich in der Comeback-Saison an. Damit dies gelingt, wurde die erst 14-jährige Lisa Eckhardt ins Team integriert. Für sie rutscht Elke Kärcher-Goll in die zweite Mannschaft.

Eckhardt ist nach TTR-Punkten die zweitbeste Spielerin des Vereins und hat bereits vergangene Saison mit einer beeindruckenden Bilanz in der höchsten Mädchenklasse ihre Spielstärke bewiesen. Als Ersatzspielerin der Damenmannschaft blieb sie sogar ungeschlagen und trug so ihren Anteil zur Meisterschaft bei. Dank der neuen Wettspielordnung kann Eckhardt diese Saison übrigens in beiden Mannschaften auf Punktejagd gehen.

Süßens Dritte als Topfavorit

Schwächer als der SVN sind der SV Remshalden und die TTF Neuhausen einzuschätzen. Wie der dritte Bezirksvertreter, der TSV Oberboihingen, die neue Saison angeht, ist noch ein kleines Rätsel. Nach zwei Rückzügen in Folge hat der TSVO seine erste Mannschaft nun in der Landesliga gemeldet. Mit Nikolina Jankov und Ursula Schmid stehen zudem zwei Spielerinnen in der Aufstellung, die seit Jahren nicht mehr im Einsatz waren. Sollten die beiden zum Schläger greifen, wäre der Klassenverbleib mit ein wenig Glück möglich. Spielen die beiden nicht, ist ein weiterer Abstieg und ein Platz hinter dem SVN nahezu unausweichlich. Als klarer Meisterschaftsfavorit geht die TTG Süßen III ins Landesligarennen.

Jesingerinnen und Bissingerinnen sind heiß

In der Bezirksliga startet der TSV Jesingen voller Selbstbewusstsein in die neue Saison. Der Aufsteiger um Teamchefin Kathrin Russeger will gleich wieder oben mitspielen. Warum auch nicht? Von der Konkurrenz werden zwar der TSV Wendlingen und der TSV Lichtenwald II als Topfavoriten gehandelt. Gegen Lichtenwald II bewiesen die Jesingerinnen aber bereits, dass diese an einem guten Tag schlagbar sind. Mit 8:5 sicherten sich die Jesingerinnen im entscheidenden letzten Spiel die Meisterschaft. Ein Platz im vorderen Mittelfeld sollte für die Aufsteigerinnen aus Jesingen also drin sein.

Der TV Bissingen hat sich als wahres Stehaufteam einen Namen gemacht. Nach der Vorrunde hatte der TVB nur einen Punkt gesammelt, war abgeschlagen Letzter. Mit einer sensationellen Rückrunde und fünf Siegen aus sieben Spielen verbesserte sich die Truppe um Mannschaftsführerin Angelika Maier noch auf den sechsten Platz, schaffte aus eigener Kraft den Klassenverbleib. Dieser kann auch nur in der neuen Saison das Ziel sein. „Wir wollen den Elan der letzten Rückrunde mitnehmen“, so Maier.mo

Anzeige