Lokalsport

Medaillenflut im Freibad

Beim 13. Sprintercup sahnen Schwimmer des VfL Kirchheim kräftig ab

430 Teilnehmer bei 2 000 Starts: Bei der 13. Auflage des Kirchheimer Sprintercups haben so viel Schwimmer wie noch nie teilgenommen.

Auf die Plätze, fertig, los: Beim Sprintercup war das große Becken im Kirchheimer Freibad fest in Schwimmerhand. Foto: Ralf Just
Auf die Plätze, fertig, los: Beim Sprintercup war das große Becken im Kirchheimer Freibad fest in Schwimmerhand. Foto: Ralf Just

Kirchheim. Neben der SSG Filder-Neckar-Teck, der neben dem VfL Kirchheim als Veranstalter dieses Wettkampfes auch noch die Vereine TSV Berkheim, SF Dettingen und TG Nürtingen angehören, waren noch 18 weitere Vereine am Start.

Selbst eine Unterbrechung am Samstag wegen einer Gewitterfront konnte die erfolgreiche Bilanz des Wochenendes nicht trüben. Auf der Langbahn stellten die 25 teilnehmenden Schwimmer des VfL Kirchheim etliche persönliche Rekorde auf und holten zehn Gold-, 25 Silber- und 17  Bronzemedaillen.

Für viele Schwimmer aus dem Kirchheimer Lager war es nochmals ein Formtest vor dem letzten Wettkampf in der Saison, den württembergischen Meisterschaften am 16. und 17. Juli in Gmünd. Für viele war es aber auch die erste Teilnahme an einem großen Wettkampf. Nadine Harter (elf Jahre), Iljas Biltoev, Leon Sardella (beide zwölf) und Niclas Tick (zehn Jahre) nahmen aus der Nachwuchsgruppe teil. Alle erschwammen sich neue Bestzeiten und Platzierungen unter den Top Ten.

Auch die routinierteren Schwimmer zeigten, dass die Form passt. Nicht nur Goldmedaillen, sondern auch die Pflichtzeiten für die „Württembergischen“ der älteren Jahrgänge erreichten Maximilian Christof (17), Norman Beetz (16), Simon Friedmann (17), Lea Mlynek (17), Louis-Victor Schäfer (19), Lara Tick (16) und Fenja Tick (14). Bei der 8 x 50-Meter-Freistilstaffel musste sich die SSG Filder-Neckar-Teck, wie auch schon im Jahr zuvor, der SV Böblingen geschlagen geben.

Bei der traditionellen Sprintercupwertung, für die alle 50-Meter-Zeiten (Delfin, Rücken, Brust, Freistil) addiert werden, waren auch die Kirchheimer vorne dabei. Carina Klaiber und Alexander Knysch konnten sich in ihren Jahrgängen als Schnellste durchsetzen, Norman Beetz, Maximilian Christof, Hannah Lang und Fenja Tick wurden jeweils Zweite. Lara Tick, Lea Mlynek, Lukas Schmid, Louis-Victor Schäfer und Tim Fode erreichten jeweils Rang drei.sus

„Wir sind gut aufgestellt“

Großkampfwochenende für die VfL-Schwimmabteilung – welche Bilanz ziehen Sie nach zwei Tagen Sprintercup?

Schütze: Sportlich und organisatorisch fällt die Bilanz gut aus. Wir hatten an beiden Tagen rund 600 Zuschauer. Und dafür, dass wir witterungsbedingt nicht so viel trainieren konnten wie sonst, waren die Leistungen in Ordnung. Zumal die Teilnehmerfelder gut besetzt waren und es für unsere Schwimmer gute Konkurrenz gab.

Welchen Stellenwert hat die Heimveranstaltung für Ihre Schützlinge?

Schütze: Für viele ist es das Highlight, weil so viele Zuschauer da sind, vor allem die ganzen Verwandten.

Und für die Abteilung?

Schütze: Der Sprintercup sichert die Finanzierung unseres Sports, wie die Startgelder bei Wettkämpfen oder die Gebühren für die Wasserballmannschaften, die ja auch zur Schwimmabteilung gehören. Seit vergangenem Jahr haben wir mit dem „Swim and Run“ endlich auch eine zweite Einnahmequelle. Wir hoffen, dass die zweite Auflage am 3. September ein ähnlich großer Erfolg wird wie die Premierenveranstaltung.

Wie ist es generell um die Schwimmabteilung bestellt: Sorgt das fehlende Hallenbad in Kirchheim für Mitgliederschwund oder Nachwuchsmangel?

Schütze: Nein, im Gegenteil, die Warteliste für Kinder, die nach dem Seepferdchen bei uns in Anfängerkursen mitmachen wollen, reicht bis 2018. Mit knapp 80 Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren sind wir gut aufgestellt. Um die Schwimmabteilung muss man sich also keine Sorgen machen. Uns geht‘s gut.pet

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