Lokalsport

Mission Klassenerhalt als Mission impossible?

Tischtennis-Saisonvorschau Nach dem Aufstieg in die Württembergliga gilt der VfL Kirchheim II als krasser Außenseiter. In der Landesliga tummeln sich fünf Teams aus dem Bezirk Esslingen. Von Max Blon

Manfred Scholdt (li.) und Michael Hohl wollen sich mit dem VfL II in der Württembergliga beweisen. Foto: Markus Brändli
Manfred Scholdt (li.) und Michael Hohl wollen sich mit dem VfL II in der Württembergliga beweisen. Foto: Markus Brändli

Auf Verbandsebene verspricht die neue Tischtennissaison interessant zu werden. So tritt der VfL Kirchheim II nach zwei Aufstiegen in Folge erstmals in der Württembergliga an. Auch wenn die Teckstädter auf dem Papier das Nachsehen haben müssten, konnten sie schon mehrfach unter Beweis stellen, was mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung alles möglich ist. Für die Mission Klassenerhalt spricht auch, dass mit Daniel Gelfert vom TSV Musberg ein starker Neuzugang gewonnen werden konnte. Er wird am mittleren Paarkreuz aufschlagen, Sven Körner rückt nach starken Leistungen auf Position Zwei vor.

Lokalkolorit in der Landesliga

Stark vertreten ist der Bezirk Esslingen in dieser Saison in der Landesliga. Zu den Mannschaften aus Nabern, Kirchheim und Musberg gesellen sich jetzt auch noch die Aufsteiger aus Hochdorf und Neuhausen. Während es bei diesen und auch bei der dritten Mannschaft des VfL primär um den Klassenerhalt geht, sind Nabern und Musberg stärker einzuschätzen. Der SVN tritt mit der gleichen Aufstellung wie in der vergangenen Rückrunde an und möchte seine Platzierung weiter verbessern. Das dürfte auch möglich sein, denn in der oberen Hälfte präsentiert sich die Klasse sehr ausgeglichen. Ein echter Favorit ist nicht auszumachen, so dass es zur ein oder anderen Überraschung kommen könnte.

Motivierte Naberner

Etwas anders sieht es eine Etage tiefer in der Landesklasse aus. Neben dem TSV Wendlingen sind hier die TTF Neckartenzlingen ein heißer Kandidat für den Gewinn der Meisterschaft. Mit Nick Grimm vom TTC Notzingen-Wellingen konnten die Tischtennisfreunde einen prominenten Neuzugang präsentieren. Aber auch die junge Truppe des SV Nabern II ist nach dem dritten Platz in der Vorsaison motiviert und gibt das obere Tabellendrittel als nicht unrealistisches Ziel aus.

Oberligastart des VfL verzögert sich

Später als geplant beginnt für Oberligist VfL Kirchheim die neue Saison. Das auf kommenden Sonntag angesetzte Auftaktspiel beim TB Untertürkheim ist auf Wunsch der gastgebenden Stuttgarter auf 4. Oktober verlegt worden. Der TBU konnte nicht abschätzen, ob und unter welchen (Quarantäne-)Bedingungen Spitzenspieler Zsolt Szabo aus seiner ungarischen Heimat hätte anreisen können. „Schade, wir waren heiß auf Spiel“, sagt VfL-Routinier Klaus Hummel, der mit seinem Team nun am Sonntag in einer Woche beim TTC Tuttlingen in die Runde startet. pet

Anzeige