Lokalsport

Mit mittelbreiter Brust

VfL-Handballer erwartet schwieriges Relegations-Rückspiel

Heute Abend gilt‘s. In Schwäbisch Gmünd entscheidet sich, ob die VfL-Handballer weiter vom Landesliga-Aufstieg träumen können.

Auf die VfL-Handballer (hier Roman Keller) wartet in Bettringen Schwerstarbeit.Foto: Markus Brändli
Auf die VfL-Handballer (hier Roman Keller) wartet in Bettringen Schwerstarbeit.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Die Spannung ist vorprogrammiert: Im entscheidenden Erstrundenrelegationsspiel bei der SG Bettringen heute Abend (ab 18 Uhr, UIhlandhalle Bettringen) müssen die Handballer des VfL Kirchheim einen Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel retten. Das Hinspiel gewannen sie 25:23 – eine Niederlage mit drei oder mehr Toren Differenz würde das Aus bedeuten. Bei Punkt- und Torgleichheit beider Mannschaften entscheidet die höhere Anzahl der erzielten Auswärtstreffer.

Nach dem relativ knappen Heimspielerfolg steht dem VfL ein heißer Tanz bevor. Das Zwei-Tore-Polster ist keineswegs ein Vorsprung, auf dem man sich ausruhen könnte. Die Gemütslagen der Kontrahenten waren am Donnerstag in der Walter-Jacob-Halle nach der Schlusssirene klar ersichtlich: Während die Kirchheimer sichtlich unzufrieden mit Spielverlauf und Endresultat waren, weil man einen zwischenzeitlichen Acht-Tore-Vorsprung verspielte, konnten die Bettringer aufgrund der aus ihrer Sicht ordentlichen Ausgangslage gut mit dem Ergebnis leben.

Heute Abend reicht den VfL-Ballwerfern eine Niederlage mit zwei Toren Differenz zum Weiterkommen – vorausgesetzt, man erzielt wenigsten 24 Treffer. Doch dazu wollen es die VfL-Spieler nicht kommen lassen. Sie wollen auch auswärts auf Sieg spielen, wohl wissend, dass zum Erfolg eine Leistungssteigerung notwendig ist. Die Rückraumakteure sollten mehr Torgefahr ausstrahlen und die Angriffe dynamischer vorgetragen werden.

Gestern schob Trainer Engelbert Eisenbeil kurzfristig eine Trainingseinheit ein, um seine Mannschaft letztmals auf das Spiel in Bettringen einzustimmen. Die Kirchheimer gehen diesmal fast vollzählig ins Spiel: Peter Sadowski, frisch verheiratet, kehrt zurück in den Kader. Auch Timo Schafhitzel wird mitfahren, wobei sein Einsatz aufgrund einer Rückenverletzung allerdings noch fraglich ist. Auf eines kann sich die Kirchheimer Mannschaft indes verlassen: die Zuschauerzahl wird wieder etliche Hundert betragen. Doch auch die Teckstädter werden kräftige Unterstützung erfahren: Zur Bus-Anreise mit der Mannschaft haben sich VfL-Fans zahlreich angemeldet. Der Treffpunkt zur Abfahrt ist um 15.15 Uhr beim OVK Kirchheim.ol

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel – S. Latzel, M. Mikolaj, Weber, Metzger, J. Mikolaj, Müller, Zoll, Schwarzbauer, Keller, Sadowski, Schafhitzel (?), Rudolph, Pradler

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