Lokalsport

Mit Spaß raus aus dem Tabellenkeller

Fußball Der abstiegsbedrohte A-Ligist TSV Jesingen will mit Neu-Trainer Harry Wolter schnell in die Erfolgsspur zurückkehren.

Kirchheim. Nur ein Zähler trennt den TSV Jesingen vom Abstiegsrelegationsplatz. „Die Lage ist ernst, es gibt einiges zu tun“, sagt Jesingens neuer Trainer Harald Wolter. Um die Spieler schneller kennenzulernen, wurde in den letzten 14  Tagen dreimal die Woche trainiert. „Fast alle Spieler haben dasselbe gesagt: Es fehlte in den vergangenen Wochen der nötige Spaß“, so Wolter, der taktische Veränderungen vornehmen und konditionellen Rückstände aufarbeiten will. Am Sonntag beim TSV Grötzingen wartet auf sein Team ein undankbarer Gegner. „Die Grötzinger zählen zu den heimstärksten Teams der Liga. Wir müssen Vollgas geben, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren“, fordert Wolter.

Dessen Neidlinger Trainerkollege Patrick Kölle will derweil den ersten Tabellenplatz möglichst bis Weihnachten verteidigen. Schwer genug wird‘s, am Sonntag bei der Spvgg Germania Schlaitdorf erwarten den TVN schlechte Bodenverhältnisse. „Wir versuchen trotzdem, guten Fußball zu spielen“, sagt Kölle, der bis auf den gesperrten Christian Kuch und Lukas Pflüger den komplette Kader zur Verfügung hat.

Ein Kampfspiel erwartet der Trainer des Tabellenzweiten aus Dettingen, Heiko Blumauer, beim VfB Neuffen: „Das gibt ein Duell auf Biegen und Brechen.“ Ein Sieg ist für die SFD dabei trotzdem fest eingeplant. „Wir wollen so schnell wie möglich wieder auf den ersten Platz zurückkehren“, so Blumauer, der mit Markus Aufrecht (Rückenprobleme) und Andres Schmid (Muskelfaserriss) auf zwei Leistungsträger verzichten muss.

Seit fünf Spielen ist der AC Catania Kirchheim ungeschlagen, holte in dieser Zeit 13 Punkte. „Ich hätte nach dem schlechten Saisonstart nicht erwartet, dass wir noch so weit nach oben kommen“, freut sich Spielertrainer Michel Forzano, der die Erfolgsserie am Sonntag beim Tabellenviertletzten FC Nürtingen 73 fortsetzen will.

Nur drei Punkte trennen den siebtplatzierten SV Nabern von Rang drei. Beim Tabellenvorletzten TSV Raidwangen wollen die Schützlinge von Trainer Maurizio Mantineo die Serie von zehn Punkten aus den letzten vier Spielen weiter ausbauen – nach dem Bezirkspokalcoup am Mittwoch gegen den VfL Kirchheim gewiss kein Selbstläufer. „Wir dürfen jetzt bloß nicht abheben“, warnt Mantineo vor zu viel Euphorie.

Nach drei Siegen in Folge hat sich der TSV Weilheim II im Abstiegskampf wieder etwas Luft verschafft. Beim TSV Altdorf, der von den letzten fünf Heimspielen nur eines gewinnen konnte, stehen die Chancen für die Limburgstädter gar nicht so schlecht.me

Anzeige