Lokalsport

Naberner sichern sich im Endspurt den Klassenerhalt

Tischtennis Der TSVN und der VfL Kirchheim II sind sicher im Tabellenmittelfeld der Landesliga. Die vierte Mannschaft des VfL hofft noch auf die Aufstiegsrelegation. Von Frank Duerr

Naberns Mannschaftsführer Mike Juretzka kann aufatmen. Die Landesligazugehörigkeit ist in trockenen Tüchern.Foto: Markus Brändli
Naberns Mannschaftsführer Mike Juretzka kann aufatmen. Die Landesligazugehörigkeit ist in trockenen Tüchern.Foto: Markus Brändli

Der Landesligist SV Nabern hat sein Saisonziel erreicht. Gegen die SportKultur Stuttgart gab es zwar ein spannendes und eng geführtes Match, aber die Truppe um Mike Juretzka blieb vor allem in den Entscheidungssätzen druckvoll und beschenkte sich selbst mit der Landesliga 2018/19. „Nach der verkorksten Vorrunde, sind wir einfach nur froh, endlich durch zu sein“, sagte Mannschaftsführer Juretzka aufatmend.

Nach der 2:1-Doppelführung waren die Weichen auf Sieg gestellt, auch wenn sich die vermeintlichen Absteiger mit voller Kraft gegen die „Greens“ wehrten. Für die Stuttgarter war es die letzte reelle Chance auf einen Punktgewinn. Doch vor allem Luca Hiller und Mike Juretzka zeigten keine Gnade und erspielten vier Punkte in ihren Einzeln. Der SV Nabern steht somit vor dem letzten Spieltag, an dem der Tabellendritte TSV Oberbrüden in die Gießnauhalle kommt, sicher auf Rang fünf.

Der VfL Kirchheim II ist mit Platz vier schon länger in sicheren Gefilden und schlug jetzt auch den VfR Birkmannsweiler II mit 9:7. Ersatzmann Martin Sensbach gewann dabei beide Einzel und das Schlussdoppel mit Franz Glöckner. Auch Patrick Müller blieb in beiden Einzeln erfolgreich.

In der Landesklasse verlor der ersatzgeschwächte SV Nabern II gegen den TV Hochdorf mit 6:9. „In einer Partie, in der es um nichts mehr ging, war Naberns Uwe Mermi der erfolgreichste Akteur der Gegner“, so Hochdorfs Wolfgang Pfirrmann. Mermi gewann beide Einzel und das Doppel mit Andreas Stiffel.

Der Meister der Bezirksklasse heißt nicht VfL Kirchheim IV, sondern TTC Notzingen-Wellingen. Mitentscheidend war am Schluss die kampflos abgesagte Partie vom TV Bissingen gegen den Meister. „Wir hatten schlichtweg kein Personal“, gab Bissingens Kapitän Alexander Kapp zu Protokoll.

Unzufrieden ist die Truppe um Kai Thalheim aber trotzdem nicht. „Am Ergebnis hätte sich aus unserer Sicht eh nichts geändert. Die beste Mannschaft steht am Ende oben“, gratulierte Kirchheims Teamkapitän Kai Thalheim dem Meister. „Wir werden versuchen, über die Relegation noch den Aufstieg zu schaffen. Das Potenzial für die Landesklasse ist da und wir würden es gerne ausschöpfen“, so Thalheim.

Der VfL Kirchheim IV erkämpfte sich erwartungsgemäß mühsam die Punkte beim TSV Sielmingen beim 9:5 selbst. Stark agierte Martin Sensbach, der sowohl Johannes Dehn als auch Sven Timke mit 3:0 vom Tisch fegte. Zwar steht für die Teckstädter noch eine Partie an, aber selbst mit einem hohen Sieg gegen die TTF Neuhausen II ist es unmöglich, die Notzinger noch zu überholen.

In der Bezirksklasse Gruppe drei gewinnt der SV Nabern IV gegen eine Rumpftruppe vom TV Nellingen mit 9:1. Der vierte Tabellenplatz konnte damit vor den Filderstädtern verteidigt werden.

In der Bezirksklasse Gruppe vier stehen die Kollegen aus der dritten Mannschaft kurz vor der Meisterfeier. Mit dem 9:1-Erfolg gegen den TSV Musberg II hat das Team um Matthias Schaner den ersten Tabellenplatz verteidigt, aber die TTF Neuhausen III bleiben mit dem 9:5-Sieg gegen den bereits abgestiegenen TSV Jesingen weiter dran. „Der Direktaufstieg in die Bezirksliga ist jetzt in Sichtweite, aber wir müssen die letzten beiden Partien sehr ernst nehmen“, so Naberns Sprecher Bernhold Guth.

In der Kreisliga A unterliegt der TV Bissingen II dem TTC Aichtal III, der die Meisterschaft mit dem 9:4 gegen den TV Unterlenningen klar machte. Der TVU hat noch drei Spiele vor sich, muss aber noch einige Punkte sammeln, um den Gang in die Kreisliga B zu vermeiden. Die Bissinger Zweite schließt die Runde hingegen auf Rang drei ab.

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