Lokalsport

Nach sieben Jahren könnte Nabern wieder Erster werden

Fußball Dem SVN bietet sich im Nachholspiel in Altdorf eine historische Gelegenheit.

Ob die Naberner auch morgen in Altdorf jubeln können? Foto: Markus Brändli

Am Donnerstag stehen in der Fußball-Kreisliga A zwei Nachholspiele auf dem Programm. Dabei spielt der SV Nabern ab 19.30 Uhr beim TSV Altdorf – für den Naberner Spielertrainer Marcel Geismann eine unangenehme Aufgabe: „Die Altdorfer sind für mich schwer einzuschätzen“, sagt er über den Gegner, der mit sieben Punkten auf dem siebten Tabellenplatz steht.

Für die Naberner gibt es einen zusätzlichen Ansporn: Bereits bei einer Punkteteilung winkt erstmals seit sieben Jahren der Sprung auf Rang eins: Am 14. ­September 2014 standen die Grün-Weißen zuletzt an der Tabellenspitze der Kreis­liga A. Für ein Déjà-vu braucht es aber eine Leistungssteigerung gegenüber dem jüngsten 1:0-Zittersieg gegen Weilheim. Da hatte mit Diaz Oelkrug und Felix Rueß allerdings die Schaltzentrale im Mittelfeld gefehlt. Beide sind noch im Urlaub und werden auch in Altdorf nicht dabei sein. Dazu stehen mit Tim Lämmle (privat verhindert), Hüseyin Kisa (verletzt), Philipp Gall und Oguzhan Ileli (beide Schichtarbeiter) vier weitere Spieler nicht zur Verfügung.

Im zweiten Spiel am Donnerstag stehen sich der TSV Linsenhofen und der TSV Grötzingen gegenüber. kdl

Sandro Wagner lässt noch auf sich warten

Kommt er oder kommt er nicht? Ex-Nationalspieler Sandro Wagner, den Naberns Coach Marcel Geismann vergangenes Jahr bei der DFB-Trainerschulung kennengelernt hatte, wollte nach zehn SVN-Siegen in Folge eigentlich für einen Besuch an den Oberen Wasen kommen. „Er hat mir gesagt, dass er grundsätzlich seine Versprechen hält, aber nachdem Sandro den Trainerjob in Unterhaching angenommen hat, hat er wenig Zeit“, lässt Geismann ausrichten. kdl

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