Lokalsport

Nach vier Jahren Anlauf gelingt der große Sprung

Leichtathletik Lena Stäbler von der LG Filder knackt die Sechs-Meter-Marke im Weitsprung.

Verbesserte sich auf 6,01 Meter: Lena Stäbler. Foto: Ralf Görlitz
Verbesserte sich auf 6,01 Meter: Lena Stäbler. Foto: Ralf Görlitz

Region. Die Leichtathleten aus den Kreisvereinen sorgen in der nach der Coronapause wiederbelebten Wettkampfszene für herausragende Leistungen. Beim Einladungswettkampf auf der Stuttgarter „Festwiese“ steigerte Tizian Noah Lauria von der LG Filder seinen erst im Februar aufgestellten württembergischen Rekord im Diskuswerfen der U18 um satte 2,42 Meter. Im letzten Durchgang segelte die 1,5 Kilo schwere Scheibe auf 62,77 Meter. Damit hat Lauria auch den Landesrekord seines Kader-Trainers Arthur Hoppe eingestellt. Auch ansonsten war es ein bärenstarker Wettkampf des 17-Jährigen aus Stetten, der gleich mit drei von sechs Versuchen über seiner alten Bestmarke von 60,35 Metern blieb.

Für Laurias Vereinskollegin Lena Stäbler hat es derweil mit dem ersten Sechs-Meter-Sprung geklappt. Nach vier Jahren, in denen Stäbler an der magischen Grenze gescheitert war, klappte es am vergangenen Samstag in Inneringen bei Albstadt. Im allerletzten Versuch landete die 20-jährige Denkendorferin nach 6,01 Metern in der Grube. Es siegte die von Trainer-Fuchs Micky Corucle betreute Alina Rotaru-Kottmann vom VfB Stuttgart mit 6,62 Metern.

Zur gleichen Zeit übersprang Tabea Eitel von der LG Filder in Heilbronn im Hochsprung der weiblichen U18 die 1,72 Meter. Damit egalisierte die Köngenerin ihre persönliche Bestleistung aus dem vergangenen Jahr.

Beim „Sindelfinger Hammerwirbel“ warf die Wendlingerin Aileen Kuhn (LAZ Ludwigsburg) das drei Kilogramm schwere Wurfgerät auf 65,14 Meter. Erst vor drei Wochen hatte die 17-Jährige in dieser Disziplin den Landesrekord auf 69,58 Meter geschraubt. mm

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