Lokalsport

Noch Luft nach oben auf der Hahnweide

Segelfliegen Die Piloten der Fliegergruppe Wolf Hirth stehen kurz vor Halbzeit der Bundesligawertung auf Platz 15.

Kirchheim. Die Fliegergruppe Wolf Hirth hat sich in den ersten Rennwochenenden einen Platz im Mittelfeld der 30 Vereine, die in diesem Jahr in der ersten Segelflug-Bundesliga um den Sieg fliegen, erkämpft. Nach acht von 19 Runden steht der Verein auf Platz 15.

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Der Saisonverlauf gleicht indes einer Achterbahnfahrt. Nachdem die Piloten bei solidem Wetter mit einem sechsten Rang gestartet waren, erreichten sie in Runde zwei nur Rang 24. In Runde drei auf Rang vier geflogen und nur eine Woche später wieder ins Mittelfeld durchgereicht, geht es auch bei der Gesamtplatzierung in der Tabelle auf und ab.

Wetter bremst Piloten aus

Mit Platz 17 und 24 in den beiden jüngsten Runden mussten sich die Kirchheimer wieder anderen Vereinen, die mitunter einfach das bessere Wetter erwischt hatten, geschlagen geben. Auch am vergangenen Wochenende mussten sich die Piloten durch feuchte Luft und von Gewittern geprägtes Wetter kämpfen. Insbesondere die niedrige Wolkenbasis und starke Schauer führten dazu, dass nur am Sonntag zwei Flüge mit den Mindeststrecken für eine Bundesliga-Wertung herauskamen.

Das beste Ergebnis brachte Albert Kießling nach Hause. Der Routinier pilotierte seinen Hochleistungs-Einsitzer vom Typ Ventus von der Hahnweide aus zunächst bis südöstlich von Donaueschingen, dann über die Alb bis Geislingen und wieder zurück. Am Ende standen 242 Kilometer mit einem Schnitt von knapp 97 Stundenkilometern.

Den zweiten Wertungsflug steuerten Eric Neubronner und sein Co-Pilot Davide Scaltrini im Doppelsitzer Arcus bei. Zwischen der Hahnweide und Obernheim südwestlich von Albstadt flogen sie innerhalb des zweieinhalbstündigen Zeitfensters eine Strecke von 175 Kilometern und erreichten eine Durchschnittgeschwindigkeit von gut 70 Stundenkilometern. Zum Vergleich: Piloten norddeutscher Vereine aus Burgdorf und Celle, die in Runde acht die Spitzenplätze belegten, flogen Strecken von mehr als 300 Kilometer mit Durchschnittgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern.lr