Lokalsport

Nur das Geld fehlt

Basketball Regionalligist VfL Kirchheim beendet nach einem Traumstart die Saison als Tabellensechster. Finanzierung des Spielbetriebs noch ungeklärt.

Einer der VfL-Spieler mit Doppelbelastung: Justin Hedley.Foto: Markus Brändli
Einer der VfL-Spieler mit Doppelbelastung: Justin Hedley.Foto: Markus Brändli

Lange spielten die Basketballer des VfL Kirchheim um die Spitzenplätze der Regionalliga Baden-Württemberg mit. Am Ende einer langen Saison steht der Aufsteiger auf dem guten sechsten Tabellenplatz. Doch wie geht es mit der Pro A-Reserve der Kirchheim Knights weiter?

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„Nach dem überragenden Saisonstart hätten wir sogar noch den ein oder anderen Platz besser sein können“, glaubt VfL-Teammanager Benjamin Zieker. Die ersten zehn Spiele konnten alle gewonnen werden, darunter gab es deutliche Siege gegen den späteren Meister Crailsheim und Aufstiegsaspirant Mannheim. Ebenfalls bemerkenswert: „Das Team war erst zwei Wochen vor Saisonbeginn komplett. Doch wir hatten den Klassenerhalt quasi schon nach den ersten zehn Spielen erreicht.“

Drei Spieltage vor der Winterpause folgte der Bruch im Spiel des VfL. Ein Grund dafür war der Abgang von Center Roberto Malpede. Der Italiener - in den ersten zehn Spielen der Aktivposten unter dem Korb - wechselte aus persönlichen Gründen zurück in seine Heimat. Es folgten drei Niederlagen zum Ende der Hinrunde - der VfL überwinterte auf dem dritten Tabellenplatz.

Im neuen Jahr konnten die Kirchheimer den Trend nicht stoppen. Nur noch selten blitzte der Spielwitz der Hinrunde auf. Die Leichtigkeit war plötzlich weg. So musste der VfL in vielen knappen Spielen den Platz als Verlierer verlassen. Spiele, die das Team in der Hinrunde vermutlich gewonnen hätte.

Am Ende stehen die Kirchheimer mit einer Bilanz von 15 Siegen und 11 Niederlagen auf dem sechsten Platz der Regionalliga Baden-Württemberg. „Für die Beteiligten und die Fans waren es zwei Gefühlslagen mit derselben Mannschaft. Nach dem 10:0-Start folgte eine 5:11-Bilanz“, so Zieker. „Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, wobei am Ende die Höhen überwogen haben.“

Besonders positiv sieht Zieker, dass mit Max Hinitschew, Tim Auerbach, Jannis Opperman, Eren Sengül und Patrick Sarcevic fünf Kirchheimer Eigengewächse ihre Chance in der Regionalliga bekommen haben und diese zum großen Teil auch nutzten.

Derzeit laufen die Planungen zur Fortsetzung des erfolgreichen Nachwuchsprojektes. Offen ist allerdings die Finanzierung. „Wie es in der nächsten Saison weitergeht, werden die Gespräche zwischen den Knights und der Basketballabteilung zeigen, sobald es eine Aussicht auf finanzielle Sicherheit gibt“, sagt Zieker.cp