Lokalsport

Ötlinger Abstieg ist vom Tisch

Tennis Die Herren 30 des TSVÖ feiern vorzeitig den Klassenerhalt in der Württembergstaffel. Herren 40 und 70 siegen ebenfalls.

Kirchheim. Ganz stark, das „starke“ Geschlecht des TSV Ötlingen: In der Tennis-Verbandsrunde waren diesmal drei Männerteams im Einsatz, und alle drei meldeten: „Spiel, Satz und Sieg“. Allen voran die Herren 30 in der Württembergstaffel. Mit einem 5:1 gegen den TC Maichingen beseitigten sie letzte Zweifel am Klassenerhalt. Einem der Gästespieler war eine Geburtstagsfeier wichtiger als der Auftritt im Rübholz. Er verabschiedete sich vorzeitig, sodass nur ein Doppel ausgetragen werden konnte, das Einselen/Kunath 6:2, 7:5 gewannen. Vorher hatten Uli Zeeh (6:3, 6:3), Moritz Einselen (1:6, 6:2, 10:8) und Georg-Florian Kunath (6:0, 6:0) die Weichen auf Sieg gestellt.

Glück im Unglück

Kein Witz: Die Herren 40 in der Verbandsstaffel verdanken ihren Sieg beim TC Lossburg letztlich einem Verlierer. Weil Markus Benz sein Spiel erst im Match-Tiebreak 9:11 verlor, gab sein gewonnener erster Satz den Ausschlag für den Ötlinger Erfolg (3:3 Matches, 7:6 Sätze). Die Basis dafür waren jedoch die Zweisatzsiege von Frank-Michael Lutz, Jochen Klein und des Doppels Jacek Lorkiewicz/Jochen Klein. Als Tabellenzweiter hat der TSV vor dem letzten Spieltag noch eine minimale Chance, in die Oberliga aufzusteigen.

Die Gratulationen der Ötlinger Oldies 70 an die Adresse des TSV Musberg für dessen 3:3-, 7:6-Sieg waren verfrüht, wie sich mit Verzögerung herausstellte. Die Gäste aus dem Teilort von Leinfelden-Echterdingen hatten nicht nur ihre Einzel in der Reihenfolge falsch aufgestellt, sondern auch zwei Ausländer aufgeboten, was nach den Statuten nicht erlaubt ist. Kraft seines Amtes verwandelte Bezirkssportwart Jürgen Heckel am grünen Tisch die knappe Ötlinger Niederlage in einen 5:1-Erfolg für Wolfgang Schneller, Klaus Schlütter, Karl Müller, Rudolf Schütz und Jörg Schmidt - ein versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison.ks

Anzeige