Lokalsport

Ötlinger Aufsteiger setzen Duftmarken

Tennis Herren 30 und 40 des TSVÖ feiern zum Saisonstart Siege auf Verbandsebene.

Kalte Dusche? Von wegen: Die Ötlinger Herren-Teams haben zum Saisonstart mit Siegen überzeugt.Symbolbild: Markus Brändli
Kalte Dusche? Von wegen: Die Ötlinger Herren-Teams haben zum Saisonstart mit Siegen überzeugt.Symbolbild: Markus Brändli

Kirchheim. Sonntag war Partytag im Rübholz. Nicht nur die TSVÖ-Fußballer nach ihrem Meisterstück in die Kreisliga B, auch zwei Ötlinger Tennis-Aufstiegsteams hatten nach der Rückkehr von ihren ersten Verbandsspielen allen Grund zum Feiern.

Das Quartett der Herren 30 setzte in Kirchhausen in der Württembergstaffel, der höchsten Liga im Land für Vierermannschaften, gleich eine Duftmarke. Mit 5:1 wurden die Gastgeber in die Schranken verwiesen. Nur Mannschaftsführer Uli Zeeh kassierte nach Magen-Darm-Problemen und einer Rückenblockade unter der Woche eine Niederlage - seine erste seit fünf Jahren. Dafür hielt er sich im Doppel mit Georg-Florian Kunath schadlos. Moritz Einselen (6:1, 6:0), Jochen Klein, beide zusammen im Doppel sowie Kunath im Einzel sorgten für gute Stimmung auf der 110-Kilometer-Heimfahrt.

Die Herren 40, neu in der Verbandsstaffel, fuhren nach Pfahlbronn in den Rems-Murr-Kreis und stürmten den dort verlaufenden römischen Grenzwall Limes. Die Platzherren ergaben sich mit 1:5. Die „Eroberer“ hießen Frank-Michael Lutz, Gregor Piontek, Markus Benz sowie die Doppel Lutz/Benz und Lorkiewicz/Piontek.

Die „Ü70“ in der Bezirksstaffel lag in Deizisau nach Spielen knapp in Führung. Doch zwei Niederlagen im Matchtiebreak (eine nach 9:6-Führung) kosteten den Sieg. Endergebnis 4:2. Karl Müller an Position drei und im Einser-Doppel mit Tiebreak-Pechvogel Wolfgang Schneller punkteten für die Ötlinger Oldies.

Im Nachbarschafts-Duell der Bezirksklasse 1 mussten die aufgestiegenen TSV-Damen gegen den TC Wendlingen Lehrgeld bezahlen. Vor allem an den Doppeln muss noch gearbeitet werden - sie gingen alle drei sang- und klanglos mit 0:6 verloren. Eigentlich unverständlich, waren die Einzel bis auf das von Vera Benz (6:1, 6:2) doch alle hart umkämpft. Den zweiten Punkt zum 2:7 erkämpfte sich Heike Lutz mit 6:3, 7:6 gegen Greta Einselen.ks

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