Lokalsport

Ötlingerin hält die Fahne des STB hoch

Sportgymnastik Beim Turnfest in Berlin ist Kristina Kukscha vom TSVÖ beste Vertreterin des Schwäbischen Turnerbunds.

Beste Schwäbin in Berlin: Kristina Kukscha. Foto: Siggi Stark
Beste Schwäbin in Berlin: Kristina Kukscha. Foto: Siggi Stark

Berlin. Wie stark die Konkurrenz deutschlandweit ist, mussten die Gymnastinnen des TSV Ötlingen beim Deutschen Turnfest in Berlin erfahren. Die Gruppe der Freien Wettkampfklasse (16 Jahre und älter) hatte sich als Ziel die Finalqualifizierung gesetzt. Doch bereits kurz nach Übungsbeginn gab es einen Geräteverlust, der dieses Vorhaben zunichte machte. Da die Gruppen in diesem Leistungssegment äußerst eng beieinanderliegen, wird so gut wie jeder Fehler bestraft. Für die Moral der Gruppe spricht jedoch, dass sie ihre Reifenübung mit Bravour zu Ende brachte und einen respektablen 22. Platz belegte.

Die Gruppe der Jugendwettkampfklasse (zwölf bis 15 Jahre) zeigte viel Respekt vor der Konkurrenz und legte große Nervosität an den Tag. Nur so lassen sich die vielen kleinen Geräteverluste bei der Keulenübung erklären. Die Folge war ein letztendlich enttäuschender 41. Platz in der Bundeshauptstadt.

Besser machte es Kristina Kukscha im Einzelwettbewerb der Schülerwettkampfklasse (zehn bis zwölf Jahre). Selbstbewusst und technisch auf hohem Niveau präsentierte sie ihre Übungen mit Keulen, Ball und ohne Handgerät. In der Gesamtwertung erreichte sie den 21. Platz und war mit diesem Ergebnis beste Gymnastin dieser Altersklasse aus dem Bereich des Schwäbischen Turnerbundes (STB).

Patricia Wetter hatte schon aufgrund ihres Alters einen schweren Stand, da sie dem jüngsten Jahrgang der Jugendwettkampfklasse angehört. Sie zeigte eine solide Leistung mit den Handgeräten Seil, Ball und Reifen, ließ immerhin fast 90 Gymnastinnen hinter sich und belegte Platz 125.sst

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