Lokalsport

Owener Albtraum in Albstadt

Herber Dämpfer für die Landesligaträume der Owener Handballfrauen: Im ersten Spiel um den Aufstieg gegen die HSG Albstadt kassierte der Bezirksligavizemeister am Mittwochabend eine deutliche 20:30 (10:14)-Niederlage.

Albstadt. Die Partie hatte bereits vor Beginn unter keinem guten Stern gestanden, musste das Match doch eine halbe Stunde später angepfiffen werden, da der eingeteilte Schiedsrichter nicht aufkreuzte und man kurzfristig für Ersatz sorgen musste. Dennoch starteten die Owenerinnen hoch motiviert ins Spiel, zumal die lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans ihr Übriges tat. Bis zur 15. Minute konnten die Gäste das Spiel offen gestalten. Nachdem sich die Albstädterinnen jedoch auf das Spiel des TSVO eingestellt hatten, geriet dessen Angriff deutlich ins Stocken. Lediglich über Einzelaktionen oder vom Siebenmeterpunkt war Owen erfolgreich. Vor allem die linke Angriffseite der Gastgeberinnen bekamen die Teckstädterinnen zu keinem Zeitpunkt in den Griff. Das wurfgewaltige HSG-Duo Dreer/Degenhardt war immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich oder setzte Außenspielerin Seiffert gekonnt in Szene. Die Owener Abwehr hatte dem nichts entgegenzusetzen und offenbarte große Lücken. Immerhin konnten die Teckstädterinnen einige sehenswerte Aktionen im Angriff zeigen und hielten so den Rückstand in Grenzen. Mit einem 10:14-Rückstand ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel erfolgte wie so oft ein Bruch im Spiel der Owenerinnen, die es dem Gegner zu leicht machten, Tore zu erzielen. Durch technische Fehler im Angriff musste die Tecksieben nun auch zahlreiche Tempogegenstöße der Gastgeberinnen in Kauf nehmen. So baute die HSG ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Owen fand an diesem Abend kein probates Mittel, um den Gegner in den Griff zu bekommen, und verlor am Ende verdient, wenn auch um einige Treffer zu hoch mit 20:30 – eine im Rückspiel am Sonntag (17 Uhr, Teckhalle) nur schwer zu tilgende Hypothek für die Mannschaft von Trainer Johannes Martin.ab/sh

TSV Owen: Ohlef, D. Waalkens – Bem (1), Hermann, Klett, Rudy (3), Roth, Thum (1), Maier, Baumann (8/5), Henzler, Ritter (3), ­C. Waalkens (4)

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