Lokalsport

Pfäffle sieht schwarz und wird trotzdem Vierter

Mountainbike: Podiumsplatzierung für MTB-Teck-Fahrer beim Bundesligarennen in Ortenberg

Der Neuffener Mountainbiker Christian Pfäffle vom MTB Teck hat das Bundesliga-Rennen im hessischen Ortenberg als Vierter beendet.

Christian Pfäffle im Kampf gegen die Hitze. Bei tropischen Temperaturen wurde der Neuffener Vierter des Bundesligarennens in Ort
Christian Pfäffle im Kampf gegen die Hitze. Bei tropischen Temperaturen wurde der Neuffener Vierter des Bundesligarennens in Ortenberg. Foto: Andreas Dobslaff

Ortenberg. Christian Pfäffle setzte sich am Samstag bei Temperaturen von 35 Grad Celsius in Ortenberg in der Anfangsphase gemeinsam mit dem Deutschen Meister, Markus Schulte-Lünzum, vom Rest der Konkurrenz ab. Es war eine frühe Flucht, doch Pfäffle war zuversichtlich und animierte Schulte-Lünzum, das Tempo hoch zu halten. Dem Essener Ben Zwiehoff gelang es in der fünften von zehn Runden dennoch den Anschluss zu finden. Und als der in der folgenden 3,4-Kilometer-Runde am Berg Zwiehoff Druck machte, musste Pfäffle Farbe bekennen. „Mir ist oben dann wegen der Hitze schwarz vor Augen geworden. Bis dahin lief es echt gut, aber ich wollte dann nichts riskieren und habe Tempo rausgenommen“, erklärte der 25-Jährige.

Anzeige

Weil der Belgier Kevin Panhuyzen auch noch an ihm vorbeiging, kurbelte der Neuffener mit 2,19 Minuten Rückstand auf Sieger Zwiehoff (1.40,40 Stunden) als Vierter ins Ziel.

Am Sonntag kämpfte der Reuder­ner Luca Schwarzbauer im Rheintal mit der Hitze. In der U23-Konkurrenz lag er zu Beginn in einer sechsköpfigen Spitzengruppe, erlebte dann aber einen Einbruch. „Vielleicht habe ich mich übernommen“, so Schwarzbauer zum Umstand, der ihn bis auf Rang 13 zurückwarf. „Ich war dann das ganze Rennen platt. Die Hitze macht mir immer zu schaffen. Am Ende ging es dann besser“, so Schwarzbauer. In den letzten beiden Runden konnte er sich von Platz 13 durch die zweit- und drittschnellste Rundenzeit noch auf sechs verbessern. So kam es zum Zielsprint um Rang fünf und damit den letzten Platz auf dem Podium. Den verlor er hauchdünn gegen den Schweizer Bruno Vitali (Bobilier BMC), der 1,25 Minuten zurücklag.

Der Sieg ging an den Bad Uracher Martin Frey, der sich in 1.21,47 Stunden mit 34 Sekunden Vorsprung auf Schwarzbauers Lexware-Teamgenossen Max Brandl (Freiburg) durchsetzen konnte.