Lokalsport

Plattenkünstler mit dem Rücken zur Wand

Tischtennis Der VfL braucht im Oberliga-Abstiegskampf Zählbares am Doppelheimspieltag.

Kühler Kopf gefragt: Simon Geßner und der VfL sind in der Oberliga auf Punkte angewiesen. Foto: Genio Silviani
Kühler Kopf gefragt: Simon Geßner und der VfL sind in der Oberliga auf Punkte angewiesen. Foto: Genio Silviani

Kirchheim. Für Tischtennis-Oberligist VfL Kirchheim stehen nach drei spielfreien Wochen zwei Doppelspieltage an, die richtungsweisend für seinen Ligaverbleib sein werden. „Wir haben konzentriert durchtrainiert und wissen, was auf dem Spiel steht“, fasst Routinier Klaus Hummel die Stimmung im Team zusammen - der VfL belegt als Tabellendrittletzter den Abstiegsrelegationsplatz und hat dabei fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Als „Aufwärmprogramm“ empfängt das VfL-Sextett am morgigen Samstag ab 18.15 Uhr in der Sporthalle des Ludwig-Uhland-Gymnasiums den Aufstiegskandidaten SpVgg Gröningen-Satteldorf, die zuletzt mit Personalnöten zu kämpfen hatte. Zudem scheint der frühere Bundesligaspieler Gabriel Stephan gesundheitlich angeschlagen. Bei der auf Sonntag (ab 13.30 Uhr) verlegten Begegnung erwarten die Kirchheimer um Teamkapitän Patrick Strauch den TSV Kuppingen, der sich ebenfalls noch Hoffnungen auf den Regionalliga-Aufstieg macht. Hier gilt es für die Gastgeber, die enttäuschende 0:9-Vorrundenniederlage zu relativieren. „Zuschauer sind für beide Begegnungen bei freiem Eintritt und kleinem Kantinenbetrieb willkommen“, wirbt Hummel um Fan-Unterstützung.

Am 24. und 25. März folgen dann zwei echte Finalspiele gegen den Abstieg, wenn das Teckteam beim Tabellenschlusslicht TTC Ketsch sowie tags drauf beim Vorletzten TTG Kleinsteinbach/Singen antreten und hierbei vier Punkte einfahren muss, um sich die Chancen auf einen direkten Nichtsabstiegsplatz zu bewahren.kh

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