Lokalsport

„Platz drei bis fünf ist machbar“

Weilheims B-Jugend-Trainer Armin Sigler (41) zieht Bilanz

16 Tore sind in höherklassigem Jugendfußball ungewöhnlich. War Weilheim so gut oder Münchingen so schlecht?

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Armin Sigler: Im Prinzip beides, wobei sich meine Mannschaft endlich mal für den Aufwand belohnt hat, den sie in den Spielen zuvor auch schon betrieben hatte. Gegen Münchingen haben sie sich sozusagen den Frust von der Seele geschossen.

Dogan Dogukan und Bleron Visoka mit zusammen 15 Treffern offenbar ganz besonders. Haben beide auf lange Sicht Potenzial für die aktive TSVW-Landesligamannschaft?

Sigler: Auf jeden Fall, vor allem Bleron ist eine echte Ausnahmeerscheinung. Ob wir ihn über die Saison hinaus in Weilheim werden halten können, steht aber noch nicht fest. Das hängt auch davon ab, ob unsere A-Junioren den Aufstieg in die Verbandsstaffel schaffen.

Ihr Team geht als Tabellenzehnter in die Winterpause – zufrieden?

Sigler: Wir haben eine gute Vorrunde gespielt, wobei ich sagen muss, dass ich in 15 Jahren als Trainer noch nie erlebt habe, dass eine Mannschaft so viel Pech hat. Bei fünf unserer sechs Niederlagen haben wir nur mit einem Tor Unterschied verloren, viermal davon erst in der Nachspielzeit. Die schlechtere Mannschaft waren wir dabei nie, also könnten wir schon mehr Punkte auf dem Konto haben und weiter vorne stehen.

Wo soll‘s am Saisonende hingehen?

Sigler: Platz drei bis fünf ist für uns sicher noch machbar. Auf Platz vier fehlen uns bei einem Spiel weniger nur fünf Punkte.pet