Lokalsport

Platzt der Knoten in den Pyrenäen?

Mountainbike Manuel Fumic bestreitet das ­dritte Weltcup-Rennen der Saison in Andorra mit gebremsten Erwartungen.

Manuel Fumic will in Andorra die Kurven kriegen. Foto: Küstenbrück
Manuel Fumic will in Andorra die Kurven kriegen. Foto: Küstenbrück

Vallnord. Vor der dritten Weltcup-Runde an diesem Wochenende in Andorra erwartet Kirchheims Mountainbike-Profi Manuel Fumic allenfalls kleine Fortschritte. Ein fünfter Platz beim internationalen Rennen im belgischen Houffalize am vergangenen Sonntag gab nur wenig Hinweise auf das Leistungsvermögen des 37-Jährigen, der über zweieinhalb Minuten nach dem siegreichen Niederländer Milan Vader das Ziel erreichte.

Fumic hatte allerdings mit technischen Problemen zu kämpfen, die ein besseres Ergebnis verhinderten. „Das war ein wenig unglücklich, weil mir am Schuh der Verschluss weggeflogen ist, sodass ich Zeit und Punkte verloren habe.“

Dennoch geht der Cannondale-Fahrer nach dem bisher eher mauen Saisonverlauf verhalten optimistisch in das Weltcup-Wochenende in Andorra. „Fortschritte waren zuletzt da, aber noch ziemlich kleine“, bekennt Fumic, „ich warte darauf, dass der Knoten platzt.“ Ob dies ausgerechnet in den Pyrenäen passiert, ist fraglich. Die Rennen werden auf 1 800 Metern Höhe gefahren - für einen Fumic in Normalform eigentlich keine Sache, kam er mit alpinen Bedingungen immer gut zurecht. Wie das in der aktuellen Verfassung aussieht, lässt sich allerdings kaum vorhersagen.

Los geht‘s am heutigen Freitag mit dem Short-Track-Wettbewerb. Als aktuell 42. der Weltrangliste schlüpfte Fumic gerade noch so in das eigentlich auf 40 Teilnehmer begrenzte Starterfeld, weil vor ihm noch eine Handvoll U23-Fahrer klassiert sind, die im Short-Track nicht starten dürfen.

Fumic ist übrigens der einzige Starter aus der Teckregion. Luca Schwarzbauer vom MTB Teck verzichtet wegen Prüfungen an der Hochschule, und auch Klubkamerad Christian Pfäffle lässt den Trip in die Pyrenäen aus.Erhard Goller

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