Lokalsport

Pohl streckt sich vergeblich nach WM-Ticket

Gute Figur am Pauschenpferd: Felix Pohl. Foto: Rudi Brand

Felix Pohl muss bei der Turn-WM im Oktober in Kanada vermutlich zuschauen. Beim Qualifikationswettkampf in Stuttgart verpasste der Kirchheimer Vorzeigeturner die Fahrkarte nach Montreal denkbar knapp. Immerhin: Der 21-Jährige ist erster Nachrücker, wenn einer der sechs Nominierten in den nächsten drei Wochen bis zur Abreise durch Verletzung oder Krankheit noch ausfallen sollte. Deshalb ist er auch bei der 17-tägigen WM-Vorbereitung in der Sportschule Kienbaum dabei, wo der Nationalmannschaftstross seit dem Wochenende weilt. Pohl war mit dem Wettkampf vor den Augen seiner Eltern in der ausverkauften Stuttgarter Scharrena nicht zufrieden: „Wegen meiner Fußverletzung musste ich mein Programm am Boden und beim Sprung reduzieren.“ Das kostete wertvolle Zehntelpunkte im Sechskampf. Am Reck klappte der Pineda, den er als neues Element eingebaut hatte. Dagegen leistete er sich einen Absteiger bei der Tkatschow-Grätsche. Damit kam er an seinem Spezialgerät, an dem er sich einiges ausgerechnet hatte, nur auf 12,70 Punkte und Platz fünf. Im Sechskampf wurde er mit 63,35 Punkten Vierter. Seine weiteren Ergebnisse: Dritter am Boden 13,40 Punkte, Dritter am Sprung 13,30, Sechster an den Ringen 12,75, Siebter am Barren 12,70, Siebter am Pferd 11,80.ks/Foto: Rudi Brand


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