Lokalsport

Rennen in Gedern kommt zu früh

Mountainbike Vor dem zweiten Bundesliga-Wettkampf in Hessen plagen die Teck-Biker unterschiedliche Handicaps.

Gedern. Vor der zweiten Runde der Mountainbike-Bundesliga am morgigen Sonntag im hessischen Gedern ist für Christian Pfäffle vom MTB Teck noch offen, ob sich sein Verzicht auf den Weltcup in Nove Mesto gelohnt hat. Auch U23-Fahrer Pirmin Sigel ist gespannt, ob ihn seine Allergie ein vernünftiges Rennen fahren lässt.

Der 26-jährige Pfäffle hat zuletzt den Wettkampf in Tschechien ausgelassen, weil sein Körper keine intensiven Belastungen zugelassen hat. „Ich habe das Gefühl, dass ich im Training einen guten Schritt nach vorne gemacht habe“, sagt der Neuffener und schränkt gleich wieder ein: „Aber so richtig rund läuft es leider immer noch nicht. Ich bin gespannt, wie es in Gedern aussehen wird.“ Immerhin seien die Zeiten auf seinen Trainingsrunden besser geworden.

Bei Pirmin Sigel hingegen ist im Nachgang zum Weltcup in Nove Mesto zumindest klar geworden, warum das Rennen so daneben ging: Beim Weilheimer trat danach Heuschnupfen in Erscheinung. Eine Vermutung, die er schon während des Aufenthalts in Tschechien geäußert hatte. Erfreulich ist diese Erkenntnis für den U23-Fahrer aber trotzdem nicht und lässt darüber hi­naus offen, was am Pfingstsonntag in Gedern passiert. In dieser Woche jedenfalls versuchte er sich an intensivem Training. „Vielleicht komme ich dann endlich mal wieder an meine volle Leistung. Einen Versuch ist es wert“, meint der Weilheimer.

Luca Schwarzbauer vom MTB Teck hat kurzfristig entschieden, auf einen Start in Gedern zu verzichten. Nachdem er sich „nicht in optimaler Verfassung“ wähnte, entschied er sich, zugunsten weiterer Trainingseinheiten die Reise nicht anzutreten.

Auch bei Manuel Fumic endete die Überlegung, in der hessischen Kleinstadt zu starten, mit der Entscheidung, die Trainingsphase nicht zu unterbrechen. Zudem scheint sein Körper immer noch nicht zu 100 Prozent leistungsfähig zu sein. „Ich war nach einer intensiven Trainingseinheit wieder ziemlich müde. Deshalb lasse ich lieber nochmals alle Blutparameter checken“, erklärte Fumic am Mittwoch.

Böhm gegen die WM-Neunte

Die Weilheimerin Kira Böhm (Wac­ler Racing Team) kann im Rennen der Juniorinnen morgen im direkten Duell mit ihren deutschen Konkurrentinnen ihre Ergebnisse von der „UCI Junior Serie“ aus dem Mai bestätigen. Die bisher stärkste deutsche Juniorin, Luisa Daubermann, fehlt zwar, doch mit Stevens-Fahrerin Emma Eydt (Merchweiler) dient für die Weilheimerin eine weitere Gegnerin als Messlatte, die im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft bereits Neunte war.Erhard Goller

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