Lokalsport

Rübholz-Pistoleros enttäuschen am Dreiländereck

Sportschießen Ötlinger Luftpistolenschützen rutschen nach zwei 1:4-Niederlagen am sechsten und siebten Bundesligawettkampf in Weil am Rhein auf Tabellenplatz neun.

Mit einer Niederlage gegen die Sgi Waldenburg hatten die Sportschützen des TSV Ötlingen im Vorfeld gerechnet. Die Waldenburger bewiesen ihre ganze Stärke. Auf den hinteren Positionen bekamen Stefan Scharpf, Torben Engel und Fabian Dröge diese schnell zu spüren. Mit zum Teil 20 Ringen Differenz mussten sich die Ötlinger klar geschlagen geben. Lediglich Torben Engel konnte nach der ersten Serie zunächst einen leichten Vorsprung aufbauen. Diesen musste er jedoch bereits in der zweiten Serie wieder einbüßen.

Stefan Scharpf und Fabian Dröge gerieten unterdessen mit jeder Serie weiter in Rückstand, hatten ihren Gegnern kaum etwas entgegenzusetzen. Wesentlich hartnäckiger waren Ásgeir Sigurgeirsson und Jörg Kobarg an den ersten beiden Positionen. Zwischen Sigurgeirsson und dem Waldenburger Abdullah Ustaoglu herrschte nach der ersten Hälfte Ringgleichstand. Dem folgte in der dritten Serie ein leichter Rückstand des Ötlingers. In der letzten Serie zog sein Gegner jedoch nach, sodass Sigurgeirsson zu seinem zweiten Stechschuss in dieser Saison ranmusste. Auf eine „9,5“ antwortete sein Gegner mit einer „8,7“ – der erste und einzige Ötlinger Punkt war in trockenen Tüchern.

Jörg Kobarg blieb unterdessen seinem Gegner Philipp Käfer dicht auf den Fersen. Nach der dritten Serie hatte der Ötlinger sogar einen Ring Vorsprung. Im Endspurt erlaubte er sich jedoch eine „9“ zu viel und musste sich trotz des Gesamtergebnisses von 375 Ringen geschlagen geben.

Deutlich härter traf die Ötlinger die 1:4-Niederlage gegen den ESV Weil am Rhein. Zwar waren die Gastgeber im Vergleich zu den vorherigen Wettkämpfen erstaunlich stark, dennoch ist es in der Bundesliga kaum möglich, mit unter 360 Ringen Einzelpunkte zu holen – mit solchen Ergebnissen liefen jedoch sowohl Susi Scharpf als auch Torben Engel vom Stand, die jeweils über 20 Ringe Abstand auf ihre Gegner hatten. Währenddessen konnte Jörg Kobarg seine Leistung vom Vortag bestätigen, was zwar nicht zum Sieg reichte, aber wenigstens ließ er sich nicht vorführen. Ebenso wenig Stefan Scharpf, der in der letzten Serie einen Neun-Ringe-Rückstand verringern konnte.

Unterdessen zeigte sich Ásgeir Sigurgeirsson auf Position eins gegen Michael Schwald wieder von seiner stärksten Seite. Mit olympiareifen 386 Ringen ließ er seinem Gegner keine Chance und rettete dem TSVÖ so wenigesten den Ehrenpunkt zum zweiten 1:4 an diesem Wochenende.sge

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