Lokalsport
Rübholz-Quintett ist zurück im Rennen

Sportschießen Der TSV Ötlingen kann erstmals in dieser Zweitligasaison in Bestbesetzung antreten und klettert mit zwei deutlichen Erfolgen in Sandhausen auf den dritten Tabellenplatz.
Von Joachim Poppek

Mit erstligatauglichen Ergebnissen haben sich die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen im badischen Sandhausen aus der Abstiegszone in der 2. Bundesliga befreit. Mit einem 4:1 gegen die Gastgeber und einem 5:0 gegen Schlusslicht Eckarts­hausen haben die Ötlinger in der Tabelle einen gewaltigen Sprung vom sechsten auf den dritten Platz gemacht.

Im ersten Wettkampf gegen Gastgeber Sandhausen machte die Mannschaft aus dem Rübholz, die zum ersten Mal in Stammbesetzung antreten konnte, deutlich, dass sie den Ernst der Lage im Abstiegskampf erkannt hatte und alles tun würde, um diese Gefahr möglichst schnell zu bannen. Die Konsequenz: ein deutlicher 4:1-Sieg, mit Einzelergebnissen von 372 Ringen (Joze Ceper), 374 (Jörg Kobarg), 368 (Achim Rieger), 367 (Stefan Scharpf) und dem Topergebnis des Tages von Stefan Schaufler mit 380 Ringen auf Position drei. Am Ende stand ein starkes Gesamtergebnis mit 1861 Ringen.

In unveränderter Aufstellung trat das Rübholz-Quintett dann im zweiten Vergleich am Nachmittag gegen den SV Eckartshausen an. Gegen den Tabellenletzten blieb die Begegnung bis Mitte des Wettkampfs unverhofft spannend, da sowohl auf Position eins, Ceper gegen Miklis, als auch an Position zwei, Kobarg gegen Brenner, die Führung immer wieder wechselte. Erst Mitte der dritten Serie konnte Ceper einen kleinen Vorsprung herausholen und bis zum Ende behaupten. Er sicherte mit 375:373 Ringen den ersten Punkt für den TSVÖ. Es folgten die Punkte von Schaufler gegen Stark (371:367), Rieger gegen Burkert (364:353) und Scharpf gegen Dach (369:342). Die Begegnung Kobarg gegen Brenner endete nach dem 40-Schuss-Programm unentschieden mit 371:371 Ringen, sodass die Entscheidung im Stechen fallen musste, dass der Ötlinger mit 10:9 für sich entschied. Das Endergebnis lautete damit 5:0, mit einer Gesamtzahl von 1850 Ringen. In den beiden weiteren Begegnungen konnte Altheim-Waldhausen durch zwei Siege gegen Eckartshausen (3:2) und Sandhausen (4:1) seinen zweiten Tabellenplatz behaupten.

Zweiter Wettkampfort dieses Tages war Schwenningen, wo Aufsteiger Sankt Peter seine Tabellenführung ohne Probleme mit zwei klaren Siegen gegen Willmandingen (4:1) und Schwenningen (5:0) verteidigen konnte. Die Ergebnisse dieses Tages haben zu einer ähnlichen Situation wie im vergangenen Jahr geführt: Sämtliche Entscheidungen über Meisterschaft, Relegationsteilnahme und Abstieg fallen erst am letzten Wettkampftag am 8. Januar. Der Abstieg wird dabei in Willmandingen entschieden, die Meisterschaft und die Frage, wer an der Relegation zur 1. Bundesliga teilnimmt, entscheidet sich im Heimwettkampf im Ötlinger Rübholz. Dort könnte es bis zum letzten Wettkampf zwischen Ötlingen und Sankt Peter spannend bleiben.

 

Ergebnisse

Sandhausen – TSV Ötlingen  1 : 4

Altheim-Waldh. – Eckartshausen  3 : 2

TSV Ötlingen – Eckartshausen  5 : 0

Sandhausen – Altheim-Waldh.  1 : 4

Schwenningen – Walldorf  1 : 4

St. Peter – Willmandingen  4 : 1

Willmandingen – Walldorf  3 : 2

St. Peter – Schwenningen  5 : 0

 

Tabelle

1. St. Peter 10:0, 2. Altheim-Waldh. 8:2, 3. Ötlingen 6:4, 4. Walldorf 6:4, 5. Willmandingen 4:6, 6. Schwenningen 4:6, 7. Sandhausen 2:8, 8. Eckartshausen 0:10