Lokalsport

Rückschlag im Kampf um Platz drei

Basketball VfL verliert in der Regionalliga gegen den SV Möhringen mit 61:75 vor allem wegen zu vieler Fehler im letzten Viertel.

Kirchheim. „Wir schaffen es momentan nicht, 40 Minuten konstant Basketball zu spielen. Wieder hat uns das letzte Viertel einen Sieg gekostet“, klagte VfL-Trainer Felix Jung nach der Heimniederlage gegen Möhringen, die für die Kirchheimer vier Spieltage vor Saisonende einen Rückschlag im Kampf um Platz drei bedeutet.

Bereits vor dem Spiel hatte der VfL mehrere Nackenschläge verkraften müssen. Mit Kapitän Skhelzen Bekteshi (Rückenprobleme), Florian Köppl (Muskelfaserriss) und Max Hinitschew (privat verhindert) fehlten drei wichtige Spieler. Vor allem der Ausfall von Kapitän Bekteshi machte sich am Ende bemerkbar.

Zu Beginn zeigten sich die Teckstädter davon jedoch relativ unbeeindruckt. In der Offensive lief der Ball ordentlich durch die eigenen Reihen, sodass man einige einfache Punkte erzielen konnte. Der Gast aus Möhringen kam in dieser Phase hauptsächlich durch Fastbreak-Punkte zum Erfolg und fand so immer eine Antwort auf erfolgreiche Aktionen der Kirchheimer. Dies führte nach zehn Minuten zu einer knappen 20:17-Führung aus Sicht der Teckstädter.

Mit Beginn der zweiten zehn Minuten fand die Defensive des VfL mehr Zugriff auf das Spiel. Da die Teckstädter in der Offensive weiter konstant Punkte erzielten, konnten sie so den Vorsprung nach sieben Minuten im zweiten Viertel auf 32:26 ausbauen. In den letzten Minuten konnten sie dieses Level jedoch nicht halten und erzielten keine weiteren Punkte mehr. So konnte der Gast das Spiel bis zur Halbzeit mit 32:31 wieder ausgeglichen gestalten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Teckstädter wieder etwas besser ins Spiel. Punkt um Punkt setzten sie sich ab und gingen Mitte des dritten Viertels mit 47:41 in Führung. Doch erneut ließ der VfL den Gast wieder zurück in das Spiel kommen. Durch individuelle Fehler kam der SV Möhringen bis zum Ende der dritten zehn Minuten auf 49:50 heran.

Der Anfang des letzten Spielabschnittes glich einem wahren Schlagabtausch. Kein Team konnte sich absetzen. So ging es beim Stand von 57:58 in die entscheidende Phase. Hier ließen sich die Teckstädter jedoch die Butter vom Brot nehmen. Ganze fünf Punkte gelangen dem VfL in den letzten fünf Minuten. Immer wieder verlor man durch Einzelaktionen den Ball. Diese Geschenke nahm der Gast dankend an und versetzte den Teckstädtern mit einem 17:0-Lauf den Todesstoß. Am Ende musste das Team von VfL-Coach Felix Jung eine 61:75-Niederlage hinnehmen.cpi

VfL Kirchheim: Auerbach, Hedley (9, 1 Dreier), Kardauskas (2), Pichl (19, 2), Sarcevic (2), Sengül, Simpson (6), Sperber (6, 2), Strickland (12, 4), Vladov (5)

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