Lokalsport

Salzer knackt 60-Meter-Marke in Wiesbaden

Beim Werfercup in Wiesbaden hat der Nürtinger Michael Salzer (VfL Sindelfingen) mit 60,26 Metern ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Wiesbaden. Der Werfercup in der hessischen Landesmetropole gehört mittlerweile weltweit zu den am besten besuchten disziplinbezogenen Meetings in der Leichtathletik. Aufgrund des besonderen Stellenwertes dient die Veranstaltung nicht nur als Qualifikationswettkampf der deutschen Diskuselite für die Olympischen Sommerspiele in Rio, sondern auch für die Europameisterschaften in Amsterdam, die U 20-WM sowie die U 18-EM.

Für Michael Salzer vom VfL Sindelfingen, der in Nürtingen groß geworden ist und bis 2010 für die TG Nürtingen unter anderem drei deutsche Jugendtitel gewann, ging es in erster Linie darum, nach 2010 (Bestleistung 60,91 Meter) und 2013 (60,83 Meter) erneut die 60-Meter-Marke zu überbieten. Dies gelang dem deutschen Juniorenmeister von 2013 mit seiner insgesamt drittbesten Weite von 60,26 Metern eindrucksvoll, auch wenn er die beiden deutschen Top-Werfer Martin Wierig (SC Magdeburg/67,60 Meter) und Daniel Jasinski (TV Wattenscheid/67,16 Meter) nicht gefährden konnte.

Das erklärte Ziel des 25-Jährigen, der verletzungsbedingt im vergangenen Jahr kaum Wettkämpfe bestreiten konnte, heißt in diesem Jahr, den zwei Kilogramm schweren Diskus auf 63 Meter zu schleudern. Bereits als A-Jugendlicher schaffte Salzer eine Weite von 65,42 Metern, allerdings mit dem leichteren 1,75 Kilogramm schweren Wurfgerät. Derzeit liegt Salzer in der deutschen Bestenliste an siebter Position und gehört zu jenen sieben Athleten, die in diesem Jahr bereits die 60-Meter-Marke überboten haben.

Anzeige