Lokalsport

Schachcracks mit Nervenstärke

Kirchheim. Freud und Leid lagen beim Schachclub Kirchheim am dritten Spieltag der Bezirksliga nah beieinander: Während die erste Mannschaft einen glücklichen 4,5:3,5-Sieg aus Wendlingen mitbrachte, war die zweite beim 0:8 gegen Landesliga-Absteiger TSV RSK Esslingen chancenlos.

Der SCK musste auf Spitzenspieler Schneider verzichten, kam aber am ersten Brett zu einem kampflosen Punkt. Prompt glichen die Wendlinger aus. Nach zwei Remisen durch Melcher (3) und Fronmüller (4) stand es zur Halbzeit 2:2. Schäfer (8) brachte den SCK mit einem schön herausgespielten Sieg in Führung. Nach dem sicheren Remis von Keuper (5) in einer holländischen Partie fehlte dem SCK nur noch ein Punkt zum Matchgewinn.

An den letzten Brettern standen die SCKler Fridman (6) und Cernomorcenco (7) aber sehr kritisch. Fridman verlor zwei Bauern und musste aufpassen, nicht ins Matt zu laufen, und Cernomorcenco stand nach einem Figurenopfer ebenfalls kurz vor Partieverlust. Mit starken Nerven schafften beide allerdings das nicht für möglich gehaltene Remis und damit den Matchgewinn für Kirchheims Erste.hh

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