Lokalsport

„Schnaken“ stechen Gastgeber aus

Handball: TSV Zizishausen gewinnt Finale gegen die Hausherren beim Turnier in Wolfschlugen

„Schnaken“ stechen Gastgeber aus
„Schnaken“ stechen Gastgeber aus

Kurz vor dem Start in die neue Handball-Spielzeit schenkten sich die Mannschaften beim Vorbereitungsturnier in Wolfschlugen nichts. Vor allem die Württembergligisten zeigten sich gut in Form – im Endspiel setzte sich der TSV Zizishausen gegen die Gastgeber mit 12:6 durch. Erfahrung sammeln, hieß es für den VfL Kirchheim, der in der Gruppe 2 den letzten Platz belegte.

Wolfschlugen. In der Gruppe 1 setzte sich der TSV Wolfschlugen mit 7:1 Punkten vor den SF Schwaikheim und dem TV Bittenfeld durch. Dahinter landete der HC Wernau knapp vor der HSG Ostfildern. Die Mannschaft von Trainer Lars Schwend siegte gegen den HC Wernau mit 15:10 und gegen die SF Schwaikheim mit 16:8. Allerdings mussten die „Hexenbanner“ gegen Ostfildern (10:10) und Bittenfeld (10:8) mächtig kämpfen. Als Gruppensieger standen die Gastgeber damit im Endspiel, die Schwaikheimer Sportfreunde im Spiel um Platz drei.

In der Gruppe 2 setzte sich der TSV Zizishausen ebenfalls mit 7:1 Zählern durch. Die „Schnaken“ starteten mit einem 15:12-Erfolg gegen die TG Nürtingen in das Einladungsturnier, um anschließend beim 12:12 gegen den TV Weilstetten den einzigen Punkt abzugeben. Gegen den späteren Gruppenzweiten VfL Waiblingen setzte sich der TSVZ anschließend mit 11:7 durch, gegen den VfL Kirchheim folgte im abschließenden Gruppenspiel ein 18:10-Erfolg. Die Nürtinger dagegen setzten sich nur gegen Kirchheim (11:9) durch und verloren sowohl gegen Waiblingen (11:18) als auch gegen Weilstetten (8:10). Die TGN-Handballer landeten damit nur auf dem vierten Platz.

Beide Endrundenspiele waren somit richtige Lokalderbys unter Klassenkameraden. In einem recht einseitigen Endspiel hatte dabei der TSV Zizishausen am Schluss klar mit 12:6 Toren die Nase vorne. „Ich wollte unbedingt gewinnen, nachdem wir im vergangenen Jahr das Finale verloren haben“, verriet Zizishau­sens Trainer Vasile Oprea. Die Gastgeber fanden kein Rezept gegen die Zizishausener Abwehr und nach 13 Minuten hatte Wolfschlugen erst einen Treffer markiert.

Ein Sonderlob gab es von Oprea daher für seinen Keeper Benjamin Hauptvogel. Der Ex-Wolfschlugener, der erst zur aktuellen Spielzeit zu den „Schnaken“ wechselte, zeigte zahlreiche gute Paraden. „Benjamin Hauptvogel hat ganz stark gehalten, er kennt ja auch alle Wolfschlugener genau“, so Oprea. Zudem habe seine Mannschaft im Angriff „sehr geduldig gespielt“. Das Fazit des Zizishausener Coaches fiel entsprechend positiv aus: „Wir sind sehr zufrieden. Aber es war eben nur ein Turnier – das ist eben doch kein Vergleich zu einem echten Punktspiel.“

Den Sieg im Spiel um Platz drei sicherte sich der starke VfL Waiblingen, der mit einem ausgeglicheneren Kader überzeugte und sich die Kräfte besser eingeteilt hatte. Zwar gingen die Sportfreunde Schwaikheim zunächst in Führung, aber die Waiblinger drehten die Begegnung mit viel Schwung und siegten letztlich verdient mit 11:7.

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