Lokalsport

Schraft verbucht Erfolg vor Gericht

Hat gut lachen: Oliver Schraft hat vor Gericht einen Erfolg gegen seinen früheren Arbeitgeber VfB Stuttgart verbucht.Foto: Bauma
Hat gut lachen: Oliver Schraft hat vor Gericht einen Erfolg gegen seinen früheren Arbeitgeber VfB Stuttgart verbucht.Foto: Baumann

Kirchheim. Kehrt Oliver Schraft, der im Zuge der Datenaffäre am 26. Februar fristlos entlassene Kommunikationschef, zum VfB Stuttgart zurück, bei dem er ein Vierteljahrhundert beschäftigt war? Oder wird nun nur noch über die Höhe einer Abfindungssumme verhandelt? Der 53-Jährige aus Jesingen hatte Ende vergangener Woche mit seiner Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Stuttgart Erfolg. Der Verein wurde von der Kammer angewiesen, Schraft weiter zu beschäftigen, weil ihm keine Datenschutzverstöße nachgewiesen werden konnten. Dass der Kommunikationschef die Daten selbst weitergegeben oder die Weitergabe angeordnet hat, konnten die VfB-Anwälte nicht belegen.

Bereits Mitte April war ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht erfolglos geblieben. Beim jetzigen Urteil sah das Stuttgarter Gericht Schraft als Bauernopfer in der Datenaffäre, in die ein großer Personenkreis verwickelt ist.

Wie es nun weitergeht, ist völlig offen. Beide Seiten wollten keine Stellungnahme zu dem Urteil abgeben, sondern erst die schriftliche Begründung abwarten. Die Stelle von Schraft beim VfB ist seit 1. März durch Tobias Kaufmann (44) neu besetzt. ks

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