Lokalsport

Schwarzbauer stark zum Saisonstart

Mountainbike Beim Etappenrennen Afxentia überzeugt der Reuderner vom MTB Teck mit starken Einzelleistungen.

Mantra tou Kampiou. Luca Schwarzbauer vom MTB Teck ist der Einstieg in die Mountainbike-Saison auf Zypern sehr gut gelungen. Das Afxentia-Team-Rennen beendete der Reuderner mit Kollege David List zwar nur auf Platz sieben, zeigte dabei aber starke Einzelleistungen.

Die 24. Auflage des „Afxentia“ war erstmals als Rennen für Zweier-Teams ausgetragen worden. Bis auf die erste Etappe, ein 24 Kilometer langes Zeitfahren, mussten die beiden Team-Fahrer allerdings nicht binnen zwei Minuten ins Ziel kommen. Die Zeiten auf den Etappen zwei bis vier wurden einfach addiert - so waren die individuellen Leistungen besser nachvollziehbar. Nach dem gemeinsamen siebten Platz zum Auftakt landete Schwarzbauer am zweiten Tag über 58 Kilometer auf Platz 16, kam dann aber am Samstag richtig gut in Schwung.

„Es hat richtig Spaß gemacht, mit so guten Fahrern wie dem Schweizer Matthias Stirnemann den Berg hochzufahren“, erklärte Schwarzbauer gut gelaunt. Nach einer langen Abfahrt waren es für die zweite Verfolgergruppe noch 15 Kilometer. Und der Reuderner hatte noch nicht genug: Er wollte „Rambazamba“ machen, wie er sagte, um die Lücke zur Gruppe bis Platz drei zu schließen. „Da ist Georg leider verloren gegangen und alle anderen eigentlich auch“, berichtete Schwarzbauer, „aber ich habe es trotzdem nicht ganz gepackt, an die Gruppe ranzukommen. Für mich persönlich war es trotzdem ein geiler Tag.“ Als Sechster erreichte Schwarzbauer das Ziel knapp eineinhalb Minuten nach dem Südafrikaner Alan Hatherly.

Dasselbe Resultat gelang ihm auch beim abschließenden Cross-Country-Rennen in Mantra tou Kampiou, das er offensiv angegangen war. In der Verfolgergruppe drehte er seine Runden und überquerte wieder als Sechster die Ziellinie, 59 Sekunden hinter dem erneuten Sieger Hatherly. Lexware-Teamkollege Max Brandl hatte als Dritter 35 Sekunden Rückstand.

„Ich bin in richtig guter Form“

„Wir waren immer in Reichweite der Spitze. Ich glaube, ich bin in richtig guter Form. Sicher sind alle jetzt in unterschiedlicher Verfassung, aber wenn ich mit den Frühjahrsspezialisten mitfahren kann, ohne im Winter etwas Besonderes gemacht zu haben, dann ist das schon gut“, bilanzierte Schwarzbauer die Tage auf Zypern.

Gemeinsam mit seinem Partner David List aus Freiburg kam der 23-Jährige auf Gesamtrang sieben, 19,34 Minuten hinter dem tschechisch-polnischen Duo Ondrej Cink/Bartlomej Wawak. Max Brandl und Georg Egger (Freiburg/Obergessertshausen) wurden Fünfte mit 17,45 Minuten Rückstand. eg

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