Lokalsport

Schwarzbauer wird Fünfter im Schwarzwald

Mountainbike Beim viertägigen Rothaus Bike Giro landet der Reuderner Biker des MTB Teck auf dem Podest.

Rothaus. Luca Schwarzbauer hat den viertägigen Rothaus Bike Giro im Hochschwarzwald auf Platz fünf beendet. Am letzten Tag des Etappenrennens, das am Donnerstag am Feldberg begonnen hatte, kämpfte der Reuderner um zweierlei. Einerseits um die eine Sekunde, die er als Siebter in der Gesamtwertung hinter dem Schweizer Michael Stünzi lag und um einen Podestplatz.

Es war sein Teamkollege Max Brandl, der mehrere Attacken setzte und schließlich auch durchkam. Der letzte und erfolgreiche Angriff erfolgte nach knapp 50 von 63 Kilometern, und Luca Schwarzbauer kam in die unangenehme Situation, dass er seinem Freund aus taktischen Gründen nicht nachjagen durfte. Im Kampf um die beiden verbliebenen Podestplätze hatte er auch das Nachsehen, weil er in einem Singletrail, wenige Kilometer vor dem Ziel, Stünzi ziehen lassen wollte. „Vor mir waren Julian Schelb und Simon Stiebjahn und die hatten kein Interesse dem zu folgen“, bedauerte Schwarzbauer, als er an vierter Stelle das Ziel erreicht hatte.

Doch Gesamtsieger Simon Stiebjahn legte Protest ein. Für Stünzis Team war ein Fahrer auf einem E-Bike unterwegs, um Aufnahmen zu machen. Und der hatte sich nach Ansicht einiger Konkurrenten unzulässig in die Spitzengruppe gemischt - und möglicherweise Stünzi geholfen. Der Schweizer bekam eine Fünf-Minuten-Zeitstrafe aufgebrummt, Schwarzbauer rückte mit 34 Sekunden Rückstand auf Max Brandl (2.07,40 Stunden) auf Tagesplatz drei und auf Gesamtrang fünf. 13,14 Minuten Rückstand wies er gegenüber Simon Stiebjahn (7.57,01) auf, der vor dem Tschechen Matous Ulman und Simon Schneller (Oberlengenhardt) gewann.

Pfäffle im Pech

Vereinskollege Christian Pfäffle wurde bereits der Prolog zum Verhängnis. Der Neuffener erlitt nach einem Kilometer einen Defekt. Der Versuch zu reparieren, scheiterte. Völlig frustriert holperte er zurück ins Ziel. In Absprache mit Bundestrainer Peter Schaupp fuhr er außer Konkurrenz die restlichen drei Etappen zu Trainingszwecken mit. Allerdings musste er jeweils ganz hinten starten und hatte deshalb keinen echten Vergleich mit der Konkurrenz. Der zwölfte Platz auf der zweiten und der 18. auf der dritten Etappe waren sicherlich mehr wert, doch am Sonntag stand Pfäffle wieder ratlos im Ziel, das er an 33. Stelle erreicht hatte.

MTB-Teck-Vereinskollege Sven Carstens beendete den Wettbewerb im Schwarzwald auf Platz 40, 1.45,00 Stunden länger hatte er für die 208,5 Kilometer und die 6 170 Höhenmeter benötigt. Als 41. verbuchte er am Schlusstag sein bestes Tagesresultat.Erhard Goller

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