Lokalsport

Schwere Aufgaben in Oberbayern

Sportschießen Starke Gegner warten auf die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen in der Bundesliga Süd.

Ötlingens Hoffnungsträger: Neuzugang Zoran VujicFoto: pr
Ötlingens Hoffnungsträger: Neuzugang Zoran VujicFoto: pr

Peiting. Die Luftpistolenschützen des TSV Ötlingen müssen am zweiten Wettkampfwochenende der Bundesliga Süd nach Peiting, wo sie am morgigen Samstag gegen Ludwigsburg antreten müssen und am Sonntag auf den siebenfachen deutschen Meister Waldenburg treffen.

Beide Gegner sind vom Leistungsvermögen derzeit stärker einzuschätzen als das Team aus dem Rübholz und haben als klares Ziel für diese Saison die Finalteilnahme um die Meisterschaft, das heißt, ein Platz unter den besten vier Mannschaften der Bundesliga Süd ausgegeben. Sie sind daher klare Favoriten, zumal an diesem Wochenende einige der Ötlinger Aktiven der normalen Stammbesetzung aus unterschiedlichen Gründen fehlen. Der Türke Yusuf Dikec und die beiden Italienerinnen Comi und Lesti sind aufgrund nationaler Termine in ihren Heimatländern verhindert, und Jörg Kobarg und Fabian Dröge haben private Verpflichtungen.

Damit stehen Trainer Markus Geipel in den jetzt anstehenden Begegnungen mit dem serbischen Neuzugang Zoran Vujic auf der Ausländerposition, Stefan Scharpf, Achim Rieger und Torben Engel gerade noch vier Schützen des eigentlichen Kaders zur Verfügung. Komplettiert wird das notwendige Fünferfeld durch den Einsatz von Daniel Barner aus der zweiten Mannschaft, der normal in der Württembergliga auf Ringe­jagd geht.

Man ist sich im Rübholz aufgrund der langen Erfahrung sehr wohl bewusst, daß Siege an diesem Wochenende eher unwahrscheinlich sind. Trotzdem gibt man die Hoffnung nicht auf, denn gerade die Erfahrung zeigt doch auch: Bei diesem Sport liegen die Entscheidungen bei 40 Schuss pro Schütze jedes Mal im Millimeterbereich. Warum sollte das Quäntchen Glück nicht in der einen oder anderen Paarung auch mal aufseiten der Ötlinger sein?

Aufgrund des derzeitigen Leistungsvermögens der zwölf Mannschaften der Gruppe Süd wird die Entscheidung über Verbleib oder Abstieg am Ende der Saison wahrscheinlich nicht durch die Mannschaftspunkte, sondern gewonnene Einzelpunkte in den Paarungen herbeigeführt.jp

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