Lokalsport

Segelflieger mit Wetterpech

Banger Blick zum Himmel: Segelflugpiloten sind auf der Jagd nach Punkten den Launen des Wetters ausgeliefert.Foto: Markus Brändl
Banger Blick zum Himmel: Segelflugpiloten sind auf der Jagd nach Punkten den Launen des Wetters ausgeliefert.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Drei Runden vor Saisonende in der Segelflug-Bundesliga ist aus dem geplanten Schlussspurt der Kirchheimer Fliegergruppe Wolf Hirth nichts geworden. Am vergangenen Samstag konnte wegen des Wetters nicht geflogen werden und auch für den Sonntag waren die Vorhersagen alles andere als optimistisch. Zwei Besatzungen wagten im Doppelsitzer dennoch den Flug ins Ungewisse. Stefan Kessler und Peter Kluge schafften eine 413 Kilometer lange Schleife über Ulm, Tuttlingen und Saulgau zurück zur Hahnweide. In die Zweieinhalb-Stunden-Wertung für die Bundesliga flossen davon 246 Kilometer mit einem Durschnittstempo von 98,5 Stundenkilometern ein.

Tilo Holighaus flog mit seinem Kopiloten Ralf Athen ein klassisches „Alb-Dreieck“ über den Titisee im Schwarzwald bis Laupheim im Osten. Vom 319 Kilometer langen Flug wurden 237 Kilometer mit einem Schnitt von 95 Stundenkilometern gewertet. Die beiden Wertungsflüge brachten der Fliegergruppe Wolf Hirth am Ende nur Tagesplatz 20 und einen Punkt in der Gesamtwertung ein. In der Tabelle fielen die Kirchheimer dadurch um zwei Plätze zurück auf Rang zwölf.lr

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