Lokalsport
SG Neckar Teck fährt die halbe Ernte ein

Volleyball Am Doppelspieltag der Oberliga folgt für die SG Neckar-Teck auf die Niederlage in Ludwigsburg ein Heimsieg gegen die Verbandsstützpunktmannschaft.

Die Oberligavolleyballer der SG Neckar Teck haben am Doppelspieltag drei von sechs möglichen Punkten geholt. Zunächst setzte es beim ungeschlagenen Tabellenführer in Ludwigsburg eine denkbar knappe 1:3-Niederlage, während tags drauf gegen die VLW-Stützpunktmannschaft die drei Punkte gesichert werden konnten.

Gegen den hohen Favoriten aus der Barockstadt spielte die SG lange Zeit auf Augenhöhe mit, nur in manchen Phasen war ein Klassenunterschied zu erkennen. Nach dem der erste Satz durch ein paar Fehler zu viel am Ende entschieden worden war, gelang es den Gästen sogar sich den zweiten Durchgang mit überzeugender Angriffsleistung zu sichern. Zuspieler John Reuße schaffte es immer wieder seine Angreifer in aussichtsreiche Positionen zu spielen, welche diese oft auch nutzten. Der dritte und vierte Satz gehörte dann wieder den Hausherren, die wieder mit mehr Konstanz in allen Bereichen agierten. Insbesondere die guten Sprungaufschläge stellten die Gäste vor große Herausforderungen.

Am Ende war es ein knapper, aber nicht unverdienter Heimsieg für die Ludwigdsurger, die damit weiterhin den Platz an der Sonne in der Oberligatabelle halten.

Einen Tag später stand für die SG-Jungs in Unterboihingen das Heimspiel gegen die VLW-Stützpunktmannschaft aus Friedrichshafen statt. Gegen die bis dato sieglosen Jungspunde vom Bodensee rotierte Coach Jörg Papenheim etwas und brachte Akteure aufs Feld, welche am Vortag weniger zum Zuge kamen.

Die SG kam unglaublich schwer in die Partie. Vor allem am Anfang waren sehenswerte Ballkontakte Mangelware. Den Gästen reichte ihr einfaches und sauberes
Spiel, um die SG vor große Probleme zu stellen und sich den ersten Satz zu greifen.

Jörg Papenheim war überhaupt nicht einverstanden mit der Leistung seiner Mannschaft, was in der Satzpause auch klar kommuniziert wurde – scheinbar mit Wirkung. Nach und nach festigte sich die Spielweise der favorisierten Hausherren, die nun immer mehr Druck auf die Gäste ausübten. Vor allem Mannschaftskapitän Felix Kerlein zeigte nach seiner Einwechslung einer starke Leistung und war einmal mehr Topscorer für seine Farben.

Mit viel Mühe konnten der punktverlustfreie Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden, doch zufrieden mit der spielerischen Leistung konnte nach diesem Spiel niemand so richtig sein. Am Ende war es ein Pflichtsieg – nicht mehr und nicht weniger.

Im Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SV Fellbach wird wieder eine Leistung wie gegen Ludwigsburg notwendig sein, um den Favoriten zu ärgern. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Sporthalle Dettingen. sr