Lokalsport

SGEH muss die Uhren wieder auf null stellen

Erkenbrechtsweiler. Die Sehnsucht nach Punkten wächst: Bezirksliga-Aufsteiger SGEH setzt nach zwei Misserfolgen in Folge nun auf das Heimspiel gegen Mitaufsteiger VfB Oberesslingen/Zell.

Ein großer Trost ist es für Funktionäre, Fans und Fußballer der Sportgemeinschaft Erkenbrechtweiler/Hochwang nicht, dass vier andere Teams nach zwei Saisonspielen ebenso zählerfrei dastehen. Weder der SC Altbach noch der TSV RSK Esslingen, TSV Berkheim und FV Neuhausen haben bislang am Punktekuchen genascht. Die SGEH steht freilich von allen erfolglosen Mannschaften am schlechtesten da – wegen des Torverhältnisses von 1:6. Die Folgen aus dieser Konstellation sind für den Trainer des Tabellenletzten klar. „Wir müssen die Uhren gedanklich wieder auf null stellen und am Sonntag neu durchstarten“, fordert Georgios Karatailidis vor dem Heimmatch gegen den Relegationsspiel-Gewinner der vergangenen Runde – der VfB Oberesslingen/Zell besiegelte im Juni per 3:1 den Absturz des VfL Kirchheim in die Kreisliga A.

Die Gründe für den wenig geglückten SGEH-Saisonstart sieht Karatailidis in der fehlenden Konstanz über die 90-minütige Spieldauer hinweg. „Das muss nun anders werden“, fordert der Ex-Nürtinger, der mit den angeschlagenen Marco Parrotta und Martin Kamradek noch zwei Wackelkandidaten im Team hat. „Erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend wird sich herauskristallisieren, ob beide am Sonntag spielen können.“ Den Gegner schätzt der Trainer als ein Team ein, dass „tendenziell eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg spielen wird.“ Immerhin hat der VfB durch das Auftaktspiel-Remis beim TSV Wendlingen (2:2) bereits ein Pünktchen mehr auf dem Konto als die SGEH. Das besondere Augenmerk gilt Gästekicker Egemen Altindil. „Er hat im Relegationsspiel gegen Kirchheim alle drei Treffer markiert und ist immer für ein Tor gut“, warnt der SGEH-Coach vor dem „Zehner“.

Bei Absteiger FC Frickenhausen herrschte nach der 2:4-Heimpleite gegen Aufsteiger SGM T/T Göppingen Erklärungsbedarf. Übermorgen gibt es Gelegenheit zur Rehabilitierung: Im zweiten Heimspiel binnen einer Woche fordert diesmal der FC Rechberghausen den Landesliga-Absteiger im Neuffener Täle heraus.rei

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