Lokalsport

SGEH peilt die Null gegen Wendlingen an

Erkenbrechtsweiler. Nur zwei Wochen, nachdem die Partie wegen Nebels auf der Alb abgesagt worden war, findet bereits das Nachholspiel statt: Fußballbezirksligist SGEH erwartet heute Abend um 19.30 Uhr den TSV Wendlingen. Nach dem Punktgewinn am vergangenen Sonntag gegen den SC Altbach gilt es für den Tabellenvierzehnten, gegen den unmittelbaren Abstiegskontrahenten aus der Neckarstadt (17.) erneut Punkte zu sammeln.

Der große Wunsche von SGEH-Trainer Georgios Karatailidis vor dem Duell ist, endlich einmal zu null zu spielen. Dies gelang seiner Mannschaft in den bisherigen elf Saisonspielen noch nie. Dabei war gerade die gute Abwehrarbeit mit ein Grund für den Aufstieg in die Bezirksliga. Obwohl sich die Abwehrreihe gegenüber der Vorrunde, als die SGEH die beste Defensive der Kreisliga A stellte, kaum verändert hat, kassiert die Elf von der Berghalbinsel eine Etage höher im Schnitt knapp 2,5 Tore pro Spiel – gleichbedeutend mit der viertschlechtesten Abwehr der Liga.

„In manchen Situationen sind einige Abwehrspieler nicht bei der Sache“, erklärt Karatailidis die Defensivschwäche, „außerdem hat der eine oder andere unverständliche Aussetzer.“ Der Klassenerhalt kann aus seiner Sicht nur erreicht werden, wenn diese Leichtsinnsfehler abgestellt werden. Umgekehrt ist der SGEH-­Coach mit dem Offensivspiel seiner Mannschaft zufrieden: „Wir waren in fast allen Spielen die bessere Mannschaft, konnten aber leider nicht den gewünschten Erfolg erzielen.“

Mit Toptorjäger Marco Parrotta (sechs Saisontore) fällt heute ein wichtiger Spieler verletzt aus. Martin Stöcker kann aus beruflichen Gründen nicht mitwirken. Dazu kommen noch zwei, drei Spieler, deren Einsatz fraglich ist, und drei weitere Akteure wissen nicht, ob sie es von der Arbeit rechtzeitig zum Anpfiff schaffen.

Gegner TSV Wendlingen steht mit nur acht Punkten aus elf Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz bereits mit dem Rücken zur Wand. Aus den letzten vier Begegnungen konnte gerade einmal ein Zähler geholt werden. Bezeichnenderweise sprach Abteilungsleiter Sascha Strähle nach der jüngsten 0:3-Heimniederlage gegen Neuhausen von der schwächsten Saisonleistung.kdl

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