Lokalsport

SGEH-Trainer warnt: Bloß nicht an Kuchen verschlucken

Fußball-Bezirksliga Nachdem Spitzenreiter Neidlingen spielfrei ist, duellieren sich die SGEH und der VfL Kirchheimer im Fernduell um Platz eins. Von Klaus-Dieter Leib

Jubel bei der SGEH - auch am Sonntag? Foto: Genio Silviani
Jubel bei der SGEH - auch am Sonntag? Foto: Genio Silviani

Bei einem Blick auf die Tabelle der Fußball-Bezirksliga können lokale Fußballpatrioten getrost ins Schwärmen geraten. Mit dem TV Neidlingen, der SGEH und dem VfL Kirchheim belegen die drei Teckvertreter die ersten drei Plätze. Am Sonntag haben nun die SGEH (Zweiter) und der VfL Kirchheim (Dritter) die Chance auf Rang eins, denn Aufsteiger TV Neidlingen ist wegen des traditionellen Zwetschgenfestes in der Reußensteingemeinde spielfrei.

SGEH-Trainer Dieter Hiller zollt dem kommenden Gegner FTSV Kuchen großen Respekt - obwohl der mit nur einem Zähler aus fünf Spielen auf dem letzten Tabellenplatz steht. „Es steckt enorme Qualität im Kader der Kuchener“, ist sich der SGEH-Coach sicher. Vor allem zu Hause seien die Kuchener unberechenbar. Deshalb wäre Hiller schon mit einem Punktgewinn im Ankenstadion zufrieden. Dass seine Elf bei einem Blick auf die Tabelle als haushoher Favorit gilt, lässt den SGEH-Kommandogeber kalt: „Wenn der Schiedsrichter angepfiffen hat, ist es hinfällig, wer der Favorit ist.“

Bis auf Florian Lenuzza (Urlaub) und den angeschlagenen Nico Kuhn kann Hiller personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Torjäger Marco Parrotta, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, steht wieder zur Verfügung. „Wir müssen schauen, wie sein Fitnesszustand ist, aber ich denke, wir kriegen das bis Sonntag hin“, so Hiller.

VfL stellt die beste Abwehr

Dessen Trainerkollege beim VfL Kirchheim, Markus Schweizer, ist derzeit besonders stolz auf seine Abwehr. Mit nur drei Gegentoren in fünf Spielen stellt der VfL die beste Defensive der Liga. Ein Sonderlob erhält dabei Abwehrspieler Simon Wahler: „Es ist schon erstaunlich, was Simon mit erst 19 Jahren für eine Leistung abruft“, sagt Schweizer über den Neuzugang vom TSV Weilheim.

Für das anstehende Heimduell mit dem TSV Berkheim zählt für den Kirchheimer Übungsleiter nur ein Sieg: „Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen solche Spiele unbedingt gewonnen werden“, so Schweizer. Die Berkheimer kassierten am letzten Spieltag eine 0:8-Klasche gegen den TV Neidlingen. Mit vier Punkten steht der Aufsteiger auf dem 14. Tabellenplatz. Bis auf Michael Schweizer, der fast schon traditionell auf dem Münchner Oktoberfest als Bedienung arbeitet, sowie den Langzeitverletzten Lucca Ruoff und Kai Hörsting stehen Schweizer alle Spieler zur Verfügung. Dafür steht Neuzugang Michael Rüttinger wieder zur Verfügung. Am Sonntag könnte der ehemalige Plochinger zu seinem Punktspieldebüt kommen.

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