Lokalsport

SGEH und Kirchheim hoffen auf Schützenhilfe

Fußball-Bezirksliga Als Tabellendritter schielt die Spielgemeinschaft noch auf den Aufstiegsrelegationsplatz.

Fast abgelaufen: VfL-Trainer Markus Schweizer hofft noch auf einen Ausrutscher der Konkurrenten um den Aufstieg.Foto: Ralf Just
Fast abgelaufen: VfL-Trainer Markus Schweizer hofft noch auf einen Ausrutscher der Konkurrenten um den Aufstieg.Foto: Ralf Just

Erkenbrechtsweiler. Der Meister in der Fußball-Bezirksliga scheint mit dem SC Geislingen bereits vor dem 25. Spieltag so gut wie sicher festzustehen. Dahinter ist der Kampf um den Relegationsplatz aber ausgeglichener wie selten zuvor. Denn mit der TSV Oberensingen, der SG Erkenbrechtsweiler-Hochwang, der SGM TT Göppingen, dem VfL Kirchheim und dem 1. FC Donzdorf machen sich noch fünf Teams berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz.

Vor allem die SGEH schielt als Tabellendritter auf eine eventuelle Aufstiegsrelegation. Es wäre die Belohnung für eine beeindruckende Saisonleistung, die den Älblern im Voraus so wohl nur wenige zugetraut hätten. Leistungsträger und Mittelfeldspieler Ingo Schäfer dämpft jedoch die Erwartungen: „Für mich ist Oberensingen der Favorit auf Rang zwei. Alles andere wäre eine Überraschung. Aber wir wollen zumindest Dritter werden, das wäre Vereinsrekord.“ Am Sonntag geht es für die Mannschaft von Trainer Dieter Hiller auf die Katharinenlinde zum TSV RSK Esslingen, der noch mitten im Abstiegskampf steckt. Angesichts der Tabellensituation und des deutlichen 4:2-Hinspielerfolges sind die Gäste klar favorisiert. „Die Esslinger spielen sehr körperbetont, und das kann auf dem extrem kleinen Rasenplatz sehr unangenehm sein“, warnt Schäfer jedoch. Personell kann die SGEH bis auf eine Ausnahme aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Linksverteidiger Nico Kuhn fällt für die Partie aus.

Kirchheimer müssen hoffen

Nicht mehr selbst in der Hand hat es der VfL Kirchheim. Nach dem Punktabzug aus dem Spiel gegen Faurndau (wir berichteten) müssen die Teckstädter auf Schützenhilfe hoffen und dürfen selbst nicht mehr patzen. Deshalb - drei Zähler am Sonntag beim Tabellenelften FTSV Kuchen sind Pflicht. Doch das soll nur der Anfang sein, wie Trainer Markus Schweizer beteuert: „Wir müssen jetzt eine Serie hinlegen, nur dann haben wir noch eine Chance.“ Doch die Kirchheimer sind gewarnt: Kuchen gelang vergangene Woche als bislang einziges Team ein Sieg gegen Tabellenführer Geislingen (2:1). Unabhängig von der Liga wird sich auch personell beim VfL einiges tun. Nach Aussage von Abteilungsleiter Oliver Klingler stehen bereits sechs Neuzugänge fest, und weitere sollen folgen, wie aktuelle Spekulationen um Spieler vom TSV Weilheim zeigen. „Dazu können wir momentan nichts sagen“, konstatiert Klingler. Sicher ist jedoch, dass die Kirchheimer für die kommende Saison einen neuen Torwart verpflichten wollen. Ein Kandidat hierfür war Köngens Keeper Felix Lache, der dem VfL aber bereits absagte.

Im Niemandsland der Tabelle steht der TV Neidlingen. Allerdings ist der siebte Platz acht Spieltage vor Schluss ein absoluter Achtungserfolg für den Aufsteiger, der vor Rundenbeginn als Abstiegskandidat gehandelt wurde.Max Pradler

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