Lokalsport

Sigel zwischen Glück und Pech

Meribel. Mountainbiketalent Pirmin Sigel aus Weilheim ist bei der UCI Junior Series im französischen Meribel erstmals in die Weltranglistenpunkte gefahren. Als 20. von 140 Startern trug er zu einem starken Ergebnis der deutschen Junioren bei. Eine weniger erfreuliche Nachricht gab es für Sigel tags drauf: Bei einem Sturz im Training brach er sich den Arm und fällt nun mindestens zwei bis drei Wochen aus.

Nachdem Sigel in Meribel am Start durch einen Fahrer vor ihm, der seine Kette verloren hatte, ausgebremst worden war, musste er das Feld von Position 40 aus von hinten aufrollen. Auf der Weltcup-Strecke von 2014 gelang es dem Fahrer des Bike Junior Team, in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Jannik Zurnieden, bis auf Position 20 nach vorne zu fahren. „Jannik und ich versuchten uns gegenseitig zu überholen, weshalb wir das Tempo hochhalten konnten“, so der 17-Jährige, nachdem er in 1.09,30 Stunden das Ziel erreicht hatte. Am Ende gelang es ihm durch einen Zielsprint Platz 20 zu sichern.

Insgesamt fuhren sechs deutsche Junioren unter die Top 20, dabei waren vier von ihnen, auch Sigel, aus dem jüngeren Jahrgang. „Eine starke Leistung“, bilanzierte Bundestrainer Mark Schäfer.ls

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