Lokalsport

Skinachwuchs überzeugt

Vorderplätze für VfL-Fahrerinnen beim Scott-Cup in Todtnauberg

Der lokale Skinachwuchs lässt aufhorchen: Beim Scott-Cup in Todtnauberg fuhr Louisa Pegios vom VfL Kirchheim als Viertschnellste im Slalom knapp am Siegerpodest vorbei. Vereinskameradin Nina Ludwig überzeugte bei schwierigen Bedingungen als Siebte.

Knapp am Podium vorbei und doch zufrieden: Louisa Pegios. Foto: Michael Gerber
Knapp am Podium vorbei und doch zufrieden: Louisa Pegios. Foto: Michael Gerber

Todtnauberg. 54 Hundertstel Sekunden fehlten Louisa Pegios vom VfL Kirchheim zu ihrem ersten Podestplatz in dieser Saison. Dieser lag eigentlich in Reichweite, denn im ersten Durchgang fuhr die 15-Jährige Kirchheimerin die drittschnellste Zeit, lag mit komfortablem Vorsprung von fünf Zehntelsekunden vor der Vierten Alexandra Heeger vom TSV Bad Urach. Doch im zweiten Lauf nahm Heeger der VfL-Läuferin eine Sekunde ab und schnappte ihr den sicher geglaubten Stockerlplatz noch weg – trotzdem ein Erfolg für Pegios, der für die kommenden Rennen hoffen lässt.

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Auch Nina Ludwig vom VfL Kirchheim zeigte als Siebte eine ansprechende Leistung. Nach ihrem achten und zwölften Platz beim Eröffnungsrennen ist auch mit ihr in dieser Saison wieder zu rechnen. Amelie Linha vom TSV Jesingen erzielte den zwölften Platz. Dabei waren die Bedingungen auf rund 1 250 Metern Höhe im Schwarzwälder Stübenwasen bei Plusgraden und feuchtem Schnee alles andere als ideal. Eine Ausfallquote von fast 50 Prozent sagt alles.

Beim Riesenslalom tags zuvor waren die Verhältnisse bei Temperaturen um den Gefrierpunkt noch wesentlich besser. Bei einer Streckenlänge von 1 000 Metern und Laufzeiten von durchschnittlich einer Minute waren jedoch viel Kondition und hohe Konzentration gefordert. Von den 146 Startern kamen dennoch 129 in die Wertung. Angesichts der starken Konkurrenz waren auch hier Podestplätze außer Reichweite für die Starter aus der Region. Das beste Resultat erzielte VfL-Läuferin Nina Ludwig mit dem 15. Platz bei der U 16. Louisa Pegios kam als 17. ins Ziel. Bei den Jungs setzte sich der Jesinger Nicky Zankl auch im Riesenslalom als 15. gut in Szene.