Lokalsport

Spitzenspiel an der Lindachso wollen sie spielen

Bezirksliga: Weilheimer erwarten SG Hegensberg-Liebersbronn – VfL bei Hinterbänkler TuS Stuttgart

Im Spitzenspiel der Handball-Bezirksliga trifft der TSV Weilheim auf die SG Hegensberg-Liebersbronn – das Duell des Tabellendritten gegen den Vierten. Spitzenreiter VfL Kirchheim erwartet bei Kellerkind TuS Stuttgart vergleichsweise leichtere Kost.

Will auch heutre Abend jubeln: Jan Stark vom TSV Weilheim.Foto: Markus Brändli
Will auch heutre Abend jubeln: Jan Stark vom TSV Weilheim.Foto: Markus Brändli

Weilheim/Kirchheim. Heute Abend gastiert der erklärte Aufstiegsfavorit SG Hegensberg-Liebersbronn in der Weilheimer Lindachsporthalle – ein Duell, in dem die Gastgeber-Truppe einen Sieg anstrebt, um ihre Chancen im Aufstiegsrennen zu wahren. Nach zuletzt nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen sorgte der deutliche Auswärtssieg bei TuS Stuttgart für Erleichterung und frisches Selbstbewusstsein. Gleichzeitig hofft man, endgültig in die Erfolgsspur zurückgekehrt zu sein.

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Wirft man einen Blick auf die Liste der Hegensberger Neuzugänge, ist man beeindruckt: Von den fünf neuen Spielern haben alle Landesliga- oder höherklassige Erfahrung. Henning Richter und Fabian Sokele stechen heraus: Richter spielte vergangene Saison in der dritten Liga für den TSV Neuhausen/Fildern, Sokele stieg letzte Saison mit dem TSV Wolfschlugen in die vierte Liga auf.

Im bisherigen Saisonverlauf wurden die Esslinger ihrer Favoritenstellung auch gerecht. Mit Ausnahme eines Unentschiedens gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen gewann die SG jedes Spiel mit mindestens sechs Toren Differenz. Auch wenn die Hegensberger der Papierform nach übermächtig erscheinen, rechnet sich der TSVW eine reelle Chance auf einen Sieg aus. Den Grundstein für den Erfolg soll eine aggressive Abwehrarbeit gegen den starken Gäste-Rückraum legen.

Im Sonntagsspiel beim Tabellenviertletzten TuS Stuttgart (6:10) will Spitzenreiter VfL Kirchheim seine Erfolgsserie von zuletzt fünf Pflichtspielsiegen in Folge ausbauen. Der Gegner steht etwas überraschend in der unteren Tabellenhälfte – ein Grund dafür ist, dass TuS bisher vom Verletzungspech geplagt war. Vor allem das Fehlen der beiden Rückraumspieler Lukas Siebler und Lukas Böger machte sich bemerkbar. Mittlerweile wartet die Mannschaft seit drei Spielen auf einen Erfolg. Nichtsdestotrotz dürfen die Kirchheimer den Gegner nicht unterschätzen: Es ist ein Auswärtsspiel.

Für den siebten Saisonsieg im neunten Spiel müssen die Kirchheimer den gleichen Einsatz zeigen wie zuletzt, wo es auch den Bezirkspokalsieg über Nachbar SG Lenningen gab. Im Training wurden vor allem Offensivlaufwege eingeübt, denn die Tecksieben hat den Anspruch, auch spielerisch zu überzeugen. Personell kann der VfL aus dem Vollen schöpfen.pa/ol

TSV Weilheim: Illi, Mayer – S. Sigel, Seyferle, Braun, Banzhaf, Klett, Steinke, Allgaier, Stark, Späth, F. Zettl

VfL Kirchheim: Pisch, O. Latzel – S. Latzel, M. Mikolaj, Metzger, Weber, J. Mikolaj, ­Müller, Zoll, Schwarzbauer, Keller, Sadowski, Rudolph, Pradler